Onboarding bei neuen Mitarbeitern 2/2
16 Sep 2017

Onboarding bei neuen Mitarbeitern 2/2

Dass Onboarding bereits VOR dem ersten Arbeitstag

16 Sep 2017

Dass Onboarding bereits VOR dem ersten Arbeitstag wichtig ist wissen wir nun schon vom ersten Teil dieser Serie. Doch wie schon gesagt ist das Onboarding ein längerer Prozess, deshalb erfahren Sie hier, was in der ersten Arbeitswoche passieren sollte:

 

  • Programmvorschau: Erklären Sie dem neuen Mitarbeiter die Mechanismen des Einschulungsprogramms. Damit weiß dieser, was ihn oder sie in den kommenden Tagen oder Wochen erwartet.
  • Vorstellrunde: Alle Mitarbeiter, die mit dem oder der Neuen zumindest in der Abteilung zusammenarbeiten, sollen sich vorstellen. Im Idealfall bekommt der neue Mitarbeiter einen „Buddy“ oder „Paten“ zugeteilt der durch das Unternehmen führt und die künftigen Kollegen vorstellt. Das erleichtert die Kontaktaufnahme und senkt die Hemmschwelle.
  • Unternehmensführung: Besuchen Sie bei der Unternehmensführung alle Abteilungen, um dem neuen Mitarbeiter ein klares Bild zu vermitteln, was wo passiert.
  • Erste Aufgaben: Binden Sie neue Mitarbeiter von Beginn an in Aufgaben ein um auch möglichst bald produktiven Output produzieren zu können. Klären Sie vorab außerdem nochmals ab, was vom Mitarbeiter genau erwartet wird und was er oder sie sich wiederum vom Unternehmen bzw. Vorgesetzten erwartet. So können allfällige Missverständnisse gleich im Vorfeld vermieden werden.
  • “Kultur”: Gar nicht geht, wenn der neue Mitarbeiter als einziger “Sie” zu seinen Kollegen sagen muss, alle anderen aber per “Du” sind. Werte müssen für alle gleichermaßen gelten. Vermitteln Sie, wie man im Unternehmen miteinander umgeht, wann wohin zur Kaffeepause und zum Rauchen gegangen wird und ob es die Kultur des gemeinsamen Mittagessens gibt oder nicht. Dazu empfiehlt es sich besonders an die neuen Kollegen, den neuen Mitarbeiter einfach mal in die gemeinsame Mittagspause mitnehmen. So kommt man auch über andere, vielleicht private Themen zu sprechen und man lernt sich besser kennen.

 

Und nach einem gewissen Zeitraum muss auf jeden Fall der Nutzen des Onboading-Prozesses geklärt werden (wie war die Einschulungsphase? Macht das Buddy-Programm Sinn? Gibt es Verbesserungsvorschläge? etc.). Denn die beste Einarbeitungsphase hat keinen Sinn, wenn danach kein Feedback eingeholt wird.

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