Kollege Vierbeiner: Hunde im Büro senken den Stresslevel
04 Sep 2017

Kollege Vierbeiner: Hunde im Büro senken den Stresslevel

Verschiedenen Studien zufolge kann man den Anstieg

04 Sep 2017

Verschiedenen Studien zufolge kann man den Anstieg von psychischen Erkrankungen, z.B. Burn-Out, im Arbeitsleben mithilfe von Hunden am Arbeitsplatz entgegenwirken. Denn Hunde wirken sich positiv auf den Menschen aus, das Wohlbefinden steigt und gleichzeitig sinkt der Stresslevel.

Klar muss es im Vorhinein Regeln geben, z.B. wo sich die Tiere während des Arbeitstages aufhalten und welche und wie viele überhaupt erlaubt sind. Zudem muss natürlich abgeklärt werden, ob es Personen im Büro gibt, die Angst vor Hunden haben oder sogar allergisch auf Hunde reagieren. Das könnte ein Grund sein, warum keine Tiere im Büro möglich sind. Die Hunde müssen selbstverständlich auch sozialisiert sein, denn andauerndes Bellen führt auf Dauer sicher nicht zu weniger Stress.

Unterbrechungen durch den Hund machen aber gar nichts – im Gegenteil sind sie sogar erwünscht!

Denn genau das führt ja dazu, dass der Stress sinkt. Studien zeigen, dass kleinere Unterbrechungen die Produktivität steigern und die Konzentration wiederbeleben. Darum sind bei der Arbeit auch Pausen so wichtig. Ein Bürohund ist somit eine positive und angenehme Abwechslung. Außerdem regt der Umgang mit Hunden beim Menschen – ähnlich wie bei Babys – die Produktion des Glückshormons Oxytocin an. Das hat zur Wirkung, dass wir zufriedener und ruhiger werden. Generell haben Beschäftigte natürlich keinen Rechtsanspruch, ihr Haustier mit zur Arbeit zu bringen. Erlaubt der Arbeitgeber, dass die Hunde mitkommen, tragen die Halter die Verantwortung für ihr Tier. Wenn also alle Voraussetzungen – sowohl für Mensch als auch für Tier – erfüllt sind, sollten sich Arbeitgeber also durchaus überlegen, künftig neben ihren Mitarbeitern auch deren vierbeinige Begleiter willkommen zu heißen. Und mal ehrlich: es gibt schlechtere Arten seine Mittagspause zu verbringen, als mit dem Bürohund (egal ob es der eigene oder der des Kollegen/der Kollegin ist) Gassi zu gehen, oder?

 

Das Thema Burn-Out haben wir übrigens in einem unserer letzten Artikeln behandelt: Arbeiten bis zum Umfallen, oder: Burn Out

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