More than Money: warum das Gehalt alleine nicht aussagekräftig ist
10 Aug 2017

More than Money: warum das Gehalt alleine nicht aussagekräftig ist

Da findet man eine Stellenanzeige mit einem

10 Aug 2017

Da findet man eine Stellenanzeige mit einem Anforderungsprofil, das perfekt auf einen passt und die Aufgaben hören sich absolut interessant an. Am liebsten möchte man sofort die Bewerbung abschicken, doch dann fällt der Blick am Ende des Inserats auf die Information bzgl. Gehalt, woraufhin die große Enttäuschung folgt.

Wem ist das bei der Jobsuche auch schon mal passiert? Der auf den ersten Blick vermeintliche Traumjob verliert schnell an Attraktivität, wenn das Gehalt nicht passt. Seit Unternehmen dazu verpflichtet sind, die Mindestgehälter bzw. Mindestlöhne in Stelleninseraten anzugeben ist es so leicht wie nie, ähnliche Positionen in verschiedenen Unternehmen und Branchen zu vergleichen. Einige Faktoren werden dabei aber oft nicht bedacht!

  1. Unternehmen geben meist das kollektivvertragliche Mindestgehalt an, was aber nicht bedeutet, dass dies der tatsächliche Betrag ist den man bekommt. Meistens wird auf eine Bereitschaft zur Überzahlung deutlich hingewiesen.
  2. Immer mehr Unternehmen bieten zusätzlich zum Gehalt zahlreiche attraktive Benefits an, abgestimmt auf verschiedene Zielgruppen, wie z.B. Essensgutscheine, unternehmenseigenes Fitnessstudio, Betriebskindergarten usw. Diese Dinge sind keinesfalls zu verachten, denn auch wenn immer mehr – vor allem größere – Unternehmen ihren Katalog an freiwilligen Benefits für ihre Mitarbeiter ausweiten heißt das nicht, dass diese selbstverständlich sind. Dafür werden dann aber auch Abstriche beim (Einstiegs-) Gehalt gemacht. Also informieren Sie sich zuerst ausreichend, ob solche Benefits angeboten werden!
  3. Vergessen Sie nicht: Geld ist nicht alles. Was bringt der bestbezahlteste Job der Welt, wenn man mit den Kollegen und Führungskräften nicht auskommt und sich Tag für Tag ins Büro quälen muss weil die Arbeit nur noch stressig und nervig ist? Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welche Faktoren für ihn und sie am Wichtigsten ist. Lassen Sie aber ein in Ihren Augen zu niedriges Gehalt kein Grund sein, sich nicht zu bewerben. Spätestens im persönlichen Gespräch wird das Thema höchstwahrscheinlich sowieso zur Sprache kommen und dann können Sie Ihre Bedenken noch immer zum Ausdruck bringen. Und wer weiß: vielleicht sind Sie so überzeugend, dass das Unternehmen gerne bereit ist, deutlich mehr zu bezahlen!

Auch gut zu wissen: Lücken im Lebenslauf und wie Sie damit umgehen.

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