Work-Life-Balance, ein Mythos?
03 Mai 2017

Work-Life-Balance, ein Mythos?

Schon lange ist die Generation Y in

03 Mai 2017

Schon lange ist die Generation Y in aller Munde, vor allem in der Arbeitswelt. Diese Generation (geboren zwischen 1980 und 1999) stellt ganz andere Ansprüche an die Arbeitswelt und künftige Jobs als ihre Vorgänger. Eines der wichtigsten Aspekte dabei ist die Vereinbarkeit bzw. der Ausgleich von Privatem und Berufsleben, die sogenannte „Work-Life-Balance“. Flexibilität und Erfahrungen sammeln, das ist es was die Generation Y verlangt. Oder?

Tatsächlich haben es Berufseinsteiger heutzutage schwerer, fixe Jobs zu ergattern. Leihpositionen, befristete Verträge und unter- oder sogar unbezahlte Praktika sind mittlerweile gang und gäbe. Doch will das die Generation Y wirklich? Experten sagen NEIN. Das Problem ist, Arbeitgeber verlangen oft ein Maximum an Flexibilität bei gleichzeitigem Minimum an Sicherheit. Doch auch die junge Generation sehnt sich nach Sicherheit, tatsächlich ist der unbefristete Job oft das Ziel. Der Unterschied zu früheren Generationen liegt eher daran, dass junge Mitarbeiter*innen heute viel mehr nach dem Sinn in der Arbeit suchen. Also nach einer Arbeit, die sie gewissermaßen erfüllt und bei dir nicht das hohe Gehalt und der tolle Firmenwagen im Vordergrund stehen. Vielleicht hat die Generation Y andere Erwartungen an die Arbeitswelt als frühere Generationen, ob der Ausdruck „Work-Life-Balance“ der richtige dafür ist oder schon wieder überholt ist sei aber dahingestellt.

Der Better Life Index der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD) hat u.a. den Indikator der Work-Life-Balance verschiedener Länder miteinander verglichen. Eines gleich vorweggenommen: Österreich schneidet bei der Bewertung der Lebensqualität im Vergleich zu anderen Ländern im Index gut ab.

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