Die neue Welt der digitalen Nomaden

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Die neue Welt der digitalen Nomaden

Mehr als ein Laptop und eine stabile Internetverbindung wird nicht benötigt: als digitaler Nomade wird jemand bezeichnet, der eine Internet basierte Tätigkeit ausübt und dabei von verschiedenen Orten weltweit arbeiten kann. Aus diesem Grund werden digitale Nomaden auch als Internet Nomaden bezeichnet. Es geht also um das ortsunabhängige Arbeiten, welches das Leben der digitalen Nomaden kennzeichnet.

Das ist der Traum, den heutzutage viele anstreben. Keine Abhängigkeit von Ort und Arbeitgeber, freie Zeiteinteilung und viel Freizeit. Wir haben diese Arbeitsform mal genauer unter die Lupe genommen und uns angeschaut, was es mit den digitalen Nomaden auf sich hat.

Die Fakten

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um als digitaler Nomade zu arbeiten. Als Selbstständiger, Freelancer oder als fester Angestellter sind die Häufigsten. Als Selbstständiger und quasi eigener Chef kannst du – wenn es dein Business zulässt – selbst entscheiden, von wo aus und wie du dein Unternehmen führst. Als Freelancer kannst du die deine Arbeit großteils selbst einteilen und aussuchen, wann und wie viele Stunden du arbeitest. Mittlerweile bieten auch schon Firmen die Möglichkeit, angestellt im Unternehmen ortsunabhängig zu arbeiten. Das hängt allerdings stark von der Branche, dem Job und auch dem Gutwillen des Arbeitgebers ab.

Die Vorteile

Diese liegen auf der Hand – dir stehen alle Möglichkeiten offen, wo du deinen Arbeitsplatz wählst. Und du kannst deinen Arbeitsort immer wieder wechseln und die Welt bereisen. Egal ob in einem Co-Working-Space auf Bali oder ganz woanders, du bist unabhängig. Und so lernst du auf jeden Fall schnell ein neues Land und neue Leute kennen. Wenn du mehr Zeit in einem fremden Land verbringst und dort arbeitest, bekommst du auch mehr Eindrücke als während eines einwöchigen Urlaubes. Apropos Urlaub: Während du in deinem 40-Stunden Job den Urlaub wahrscheinlich lediglich zur Erholung von der Arbeit brauchst, ist die Balance wischen Urlaub und Arbeit beim digitalen Arbeiten viel größer. Kurzum: deine Work-Life-Balance ist deutlich besser.

Die Nachteile

Viel Freiheit und Selbstbestimmung bringt auch viel Verantwortung mit. Vor allem Verantwortung für dich selbst, denn als digitaler Nomade hast du kein Sicherheitsnetz des Arbeitgebers unter dir, solltest du beispielsweise krank werden. Zudem hast du in den meisten Fällen kein geregeltes Einkommen, dieses hängt rein davon ab wieviel Zeit du tatsächlich mit Arbeiten verbringst. Du benötigst also viel Selbstdisziplin. Und was man natürlich auch nicht vergessen darf: Als digitaler Nomade bist du weit weg von deinen Liebsten und deinem zu Hause.

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So viele Vorteile es gibt, als digitaler Nomade zu arbeiten und zu leben, so viele Nachteile gibt es bestimmt auch. Ob du so unabhängig arbeiten möchtest hängt ganz davon ab, wo deine Prioritäten liegen. Dir ist Sicherheit und ein geregeltes Einkommen sehr wichtig? Dann bist du als Angestellter sicher besser aufgehoben. Du liebst es zu reisen, bist flexibel und hast keine Probleme damit, dir deine Arbeit selbstständig einzuteilen? Dann könnte dir das Leben als digitaler Nomade gefallen. Weitere Infos dazu bekommst du hier oder auch hier. Aber Achtung! Nicht alles was glänzt ist Gold. Hier kannst du von den Mythen über digitale Nomaden lesen.

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Endlich Feierabend. Wieder ein Tag hinübergebogen. Gestresst, müde und hungrig.

Verlässt Du nach der gefühlt hundertsten Überstunde das Büro, lange nachdem die Sonne schon untergegangen ist und sollst jetzt noch die Energie für Sport und danach Nerven für gesunde Ernährung haben?

‚Sicher Nicht!‘ denken sich an dieser Stelle viele Menschen, die eigentlich einen gesunden Lebensstil bevorzugen würden, diesen dann aber aufgrund der Strapazen ihres Alltags immer wieder auf „morgen“ verschieben.

Doch wann ist morgen? Hast Du es satt darauf zu warten, endlich leben zu dürfen?

Dann haben wir hier drei einfache Tipps für deinen Arbeitsalltag, die aus deinem ‚morgen‚ ein ‚jetzt‚ machen.

 

Nummer 1: Genügend Schlaf.

Jeder weiß Bescheid, niemand nimmt es ernst. Jeden Abend die gleiche Frage „…eine Folge meiner Serie noch, ein paar wenige Stunden Schlaf reichen doch, oder?“

Schön wär’s. Der Unterschied zwischen ausschlafen und zu kurz schlafen ist größer als man denkt. Wer ausschläft, muss sich morgens nicht vom nervigen Wecker quälen lassen oder beim Verlassen des Betts tausend Qualen leiden. Sowohl Körper als auch Geist sind ausgeruht und bereit für den Tag.

Ich brauche meistens schon 2 Stunden um einzuschlafen, vor Mitternacht werde ich nicht müde“ – Wenn das auch Deine Ausrede ist, wäre es einmal einen Versuch wert ohne Handy oder Fernseher als Gutenachtgeschichte und stattdessen mit einem echten Buch ins Bett zu gehen. Lesen entspannt und reizt im Gegensatz zu digitalen Medien nicht unnötig. Zusätzlich ist von Koffein und zuckerhaltigen Lebensmitteln vor dem Schlaf abzuraten.

 

Zum zweiten: Gesunde Ernährung.

Stopp! Bei „gesunder Ernährung“ scrollen wir sehr schnell weiter oder verschließen die Ohren, allerdings stellt sie einen der wichtigsten Stützpfeiler für Zufriedenheit dar.

Sahneschnitten, Steaks und andere Völlereien sind zwar verführerisch lecker und definitiv ab und an eine Sünde wert, jedoch sollten sie nicht zum täglich Brot gehören und aus ‚ab und an‘ sollte nicht ‚ab jetzt immer‘ werden.

Vielleicht sollten wir unseren Leitsatz hier umdrehen und das Süße von heute auf „morgen“ schieben.

Auf die Ernährung achten ist nämlich nicht nur super für die Figur, sondern schlägt auch auf das Gemüt. Wer sich vernünftig ernährt ist glücklicher. Zudem schmecken kleine schokoladige Sünden in Maßen besser als in Massen. Die Dosis macht das Gift.

Idealerweise achtet man darauf, was der Körper braucht und wirft einen kurzen Blick auf die Inhalte seines Essens, Vollkornbrot, Salate und ausreichend Obst geben einem die Energie für jeden noch so zehrenden Tag. Auch Wasser sollte ausreichend im täglichen Leben vorkommen.

Tipp fürs Büro: Stylische Glasflaschen bekommt man schon für kleines Geld. Setzt euch dann das Ziel, diese 2-4x täglich wieder aufzufüllen.

 

Und Nummer 3: Bewegung.

Sport ist ja wirklich eine schwierige Sache: einmal ist das Wetter zu schlecht, dann tut einem etwas weh, dann geht auch schon die Sonne unter und man plant für „morgen“ weiter.

Doch Bewegung muss nicht gleich einen Dauerlauf durch die Innenstadt oder das In-Schutt-und-Asche-Legen des örtlichen Fitnesstempels bedeuten; bereits eine Stunde normales Gehen verbrennt je nach Strecke und Tempo zwischen 180 und 270 Kalorien. Gehen schüttet zudem Glückshormone aus und wirkt wie ein leichtes Antidepressivum. Ebenso kann sich bei intensivem Nachdenken eine leicht meditative Wirkung einstellen, viele Gute Ideen wurden bei einem Spaziergang in der Natur geboren.

Auch die üblichen Wehwehchen wie Kreuz- oder Gelenkschmerzen kann man mit der richtigen Bewegung behandeln und durch richtiges Dehnen vor dem Sport vermeiden.

Im Büro bieten sich kleine Übungen an um auch während des Arbeitsalltages nicht einzurosten. Eine ausführliche Infografik zu Fitness am Arbeitsplatz findet ihr in einem unserer früheren Blogbeiträge „Fit am Schreibtisch“

Fit am Schreibtisch: mit diesen Übungen bleiben Sie entspannt!

 

Fazit

Diese drei Tipps sind nicht nur simpel zu merken, sondern auch leicht in den stressigen Berufsalltag einzubauen. Lass uns doch auf LinkedIn oder Facebook an Deinen Erfolgen teilhaben!

Ich wünsche euch allen viel Spaß mit der neuen Motivation und Energie. Ich hoffe, Ihr macht was draus! 

 

Wenn Du Informationen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen benötigst, findet Du diese hier, oder nutze unseren Service von Jobweiser!

Du kannst Dir alle Tipps zum Thema Jobsuche in einem Videotraining auf video2brain oder LinkedIn Learning ansehen!

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bekommst Du hier oder hier!

Arbeiten im Ausland

Im Zeitalter der „digitalen Nomaden“ war es noch nie so einfach, von überall aus der Welt aus zu arbeiten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, aus dem Büro-Alltag auszubrechen und sich an neue Ufer zu wagen. Und selbst wenn’s einem dort gefällt wo man gerade ist – ein Blick über den Tellerrand hat noch nie jemandem geschadet, sei es auch nur für eine begrenzte Zeit. Es gibt viele Gründe, warum jeder Mal ein bisschen Zeit im Ausland verbringen sollte.

Neugier & persönliche Entwicklung

Grund Nr. 1 sollte natürlich immer das persönliche Interesse und die Neugier nach etwas Neuem sein. Eine andere Kultur, interessante Menschen kennen lernen, all das kann z.B. schon ein Praktikum oder Auslandssemester bringen. In einem fremden Land wirst du automatisch gezwungen, deine Komfortzone zu verlassen, neue Dinge kennen zu lernen und vor allem wirst du lernen dich anzupassen. Eine Auslandserfahrung kann auch schon alleine dazu gut sein, um zu erkennen, was einem wichtig ist und was man braucht. Oft lernt man erst weit weg von zu Hause zu schätzen, wie gut es einem in der Heimat eigentlich geht.

Karriere

Obwohl wir an dieser Stelle nicht empfehlen, nur des Lebenslaufes wegen Zeit im Ausland zu verbringen, ist es zweifelsohne ein großer Vorteil bei der künftigen Jobsuche wenn man Auslandserfahrung vorweisen kann. Man zeigt damit Anpassungsfähigkeit, Weltoffenheit, Abenteuerlust und Flexibilität. Diese Fähigkeiten sind wichtig in der heutigen Arbeitswelt. Aber wie gesagt: Der Lebenslauf sollte nicht der Hauptgrund sein sich für einen Auslandsaufenthalt zu entscheiden, betrachte es eher als positiven Nebeneffekt und zusätzlichen Vorteil.

Kombination aus Urlaub und Arbeit

Was gibt es schöneres, als zu dem Klang von Meeresrauschen aufzuwachen? Oder sich nach getaner Arbeit am Strand zu sonnen? Vor allem im Winter bräuchte man öfters mal eine Vitamin-D Ladung, inklusive Strand und Meer. Was sich nach dem absoluten Paradies anhört, kann aber auch zum Problem werden: Wer unter Palmen arbeiten möchte braucht viel Selbstdisziplin und Eigenmotivation, denn die Versuchungen die Arbeit mal liegen zu lassen sind groß. Aber wenn man die Möglichkeiten hat seinen Arbeitsplatz zu verlegen: why not?

Und wer jetzt schon auf den Geschmack gekommen ist und nach Flugtickets sucht, dem sei dieses Ranking noch ans Herz gelegt: „Die 12 besten Länder zum Leben und Arbeiten“, allen voran mit Ecuador, Mexiko und Malta.

 

Work-Life-Balance, ein Mythos?

Schon lange ist die Generation Y in aller Munde, vor allem in der Arbeitswelt. Diese Generation (geboren zwischen 1980 und 1999) stellt ganz andere Ansprüche an die Arbeitswelt und künftige Jobs als ihre Vorgänger. Eines der wichtigsten Aspekte dabei ist die Vereinbarkeit bzw. der Ausgleich von Privatem und Berufsleben, die sogenannte „Work-Life-Balance“. Flexibilität und Erfahrungen sammeln, das ist es was die Generation Y verlangt. Oder?

Tatsächlich haben es Berufseinsteiger heutzutage schwerer, fixe Jobs zu ergattern. Leihpositionen, befristete Verträge und unter- oder sogar unbezahlte Praktika sind mittlerweile gang und gäbe. Doch will das die Generation Y wirklich? Experten sagen NEIN. Das Problem ist, Arbeitgeber verlangen oft ein Maximum an Flexibilität bei gleichzeitigem Minimum an Sicherheit. Doch auch die junge Generation sehnt sich nach Sicherheit, tatsächlich ist der unbefristete Job oft das Ziel. Der Unterschied zu früheren Generationen liegt eher daran, dass junge Mitarbeiter*innen heute viel mehr nach dem Sinn in der Arbeit suchen. Also nach einer Arbeit, die sie gewissermaßen erfüllt und bei dir nicht das hohe Gehalt und der tolle Firmenwagen im Vordergrund stehen. Vielleicht hat die Generation Y andere Erwartungen an die Arbeitswelt als frühere Generationen, ob der Ausdruck „Work-Life-Balance“ der richtige dafür ist oder schon wieder überholt ist sei aber dahingestellt.

Der Better Life Index der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD) hat u.a. den Indikator der Work-Life-Balance verschiedener Länder miteinander verglichen. Eines gleich vorweggenommen: Österreich schneidet bei der Bewertung der Lebensqualität im Vergleich zu anderen Ländern im Index gut ab.