Wie du den Wochenalltag lebst und nicht nur überlebst

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Wie du den Wochenalltag lebst und nicht nur überlebst

Aus der Sicht eines Bewerbers – ein Gastbeitrag unseres tollen Praktikanten Niklas!

 

Endlich Feierabend. Wieder ein Tag hinübergebogen. Gestresst, müde und hungrig.

Verlässt Du nach der gefühlt hundertsten Überstunde das Büro, lange nachdem die Sonne schon untergegangen ist und sollst jetzt noch die Energie für Sport und danach Nerven für gesunde Ernährung haben?

‚Sicher Nicht!‘ denken sich an dieser Stelle viele Menschen, die eigentlich einen gesunden Lebensstil bevorzugen würden, diesen dann aber aufgrund der Strapazen ihres Alltags immer wieder auf „morgen“ verschieben.

Doch wann ist morgen? Hast Du es satt darauf zu warten, endlich leben zu dürfen?

Dann haben wir hier drei einfache Tipps für deinen Arbeitsalltag, die aus deinem ‚morgen‚ ein ‚jetzt‚ machen.

 

Nummer 1: Genügend Schlaf.

Jeder weiß Bescheid, niemand nimmt es ernst. Jeden Abend die gleiche Frage „…eine Folge meiner Serie noch, ein paar wenige Stunden Schlaf reichen doch, oder?“

Schön wär’s. Der Unterschied zwischen ausschlafen und zu kurz schlafen ist größer als man denkt. Wer ausschläft, muss sich morgens nicht vom nervigen Wecker quälen lassen oder beim Verlassen des Betts tausend Qualen leiden. Sowohl Körper als auch Geist sind ausgeruht und bereit für den Tag.

Ich brauche meistens schon 2 Stunden um einzuschlafen, vor Mitternacht werde ich nicht müde“ – Wenn das auch Deine Ausrede ist, wäre es einmal einen Versuch wert ohne Handy oder Fernseher als Gutenachtgeschichte und stattdessen mit einem echten Buch ins Bett zu gehen. Lesen entspannt und reizt im Gegensatz zu digitalen Medien nicht unnötig. Zusätzlich ist von Koffein und zuckerhaltigen Lebensmitteln vor dem Schlaf abzuraten.

 

Zum zweiten: Gesunde Ernährung.

Stopp! Bei „gesunder Ernährung“ scrollen wir sehr schnell weiter oder verschließen die Ohren, allerdings stellt sie einen der wichtigsten Stützpfeiler für Zufriedenheit dar.

Sahneschnitten, Steaks und andere Völlereien sind zwar verführerisch lecker und definitiv ab und an eine Sünde wert, jedoch sollten sie nicht zum täglich Brot gehören und aus ‚ab und an‘ sollte nicht ‚ab jetzt immer‘ werden.

Vielleicht sollten wir unseren Leitsatz hier umdrehen und das Süße von heute auf „morgen“ schieben.

Auf die Ernährung achten ist nämlich nicht nur super für die Figur, sondern schlägt auch auf das Gemüt. Wer sich vernünftig ernährt ist glücklicher. Zudem schmecken kleine schokoladige Sünden in Maßen besser als in Massen. Die Dosis macht das Gift.

Idealerweise achtet man darauf, was der Körper braucht und wirft einen kurzen Blick auf die Inhalte seines Essens, Vollkornbrot, Salate und ausreichend Obst geben einem die Energie für jeden noch so zehrenden Tag. Auch Wasser sollte ausreichend im täglichen Leben vorkommen.

Tipp fürs Büro: Stylische Glasflaschen bekommt man schon für kleines Geld. Setzt euch dann das Ziel, diese 2-4x täglich wieder aufzufüllen.

 

Und Nummer 3: Bewegung.

Sport ist ja wirklich eine schwierige Sache: einmal ist das Wetter zu schlecht, dann tut einem etwas weh, dann geht auch schon die Sonne unter und man plant für „morgen“ weiter.

Doch Bewegung muss nicht gleich einen Dauerlauf durch die Innenstadt oder das In-Schutt-und-Asche-Legen des örtlichen Fitnesstempels bedeuten; bereits eine Stunde normales Gehen verbrennt je nach Strecke und Tempo zwischen 180 und 270 Kalorien. Gehen schüttet zudem Glückshormone aus und wirkt wie ein leichtes Antidepressivum. Ebenso kann sich bei intensivem Nachdenken eine leicht meditative Wirkung einstellen, viele Gute Ideen wurden bei einem Spaziergang in der Natur geboren.

Auch die üblichen Wehwehchen wie Kreuz- oder Gelenkschmerzen kann man mit der richtigen Bewegung behandeln und durch richtiges Dehnen vor dem Sport vermeiden.

Im Büro bieten sich kleine Übungen an um auch während des Arbeitsalltages nicht einzurosten. Eine ausführliche Infografik zu Fitness am Arbeitsplatz findet ihr in einem unserer früheren Blogbeiträge „Fit am Schreibtisch“

Fit am Schreibtisch: mit diesen Übungen bleiben Sie entspannt!

 

Fazit

Diese drei Tipps sind nicht nur simpel zu merken, sondern auch leicht in den stressigen Berufsalltag einzubauen. Lass uns doch auf LinkedIn oder Facebook an Deinen Erfolgen teilhaben!

Ich wünsche euch allen viel Spaß mit der neuen Motivation und Energie. Ich hoffe, Ihr macht was draus! 

 

Wenn Du Informationen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen benötigst, findet Du diese hier, oder nutze unseren Service von Jobweiser!

Du kannst Dir alle Tipps zum Thema Jobsuche in einem Videotraining auf video2brain oder LinkedIn Learning ansehen!

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bekommst Du hier oder hier!

Work-Life-Balance, ein Mythos?

Schon lange ist die Generation Y in aller Munde, vor allem in der Arbeitswelt. Diese Generation (geboren zwischen 1980 und 1999) stellt ganz andere Ansprüche an die Arbeitswelt und künftige Jobs als ihre Vorgänger. Eines der wichtigsten Aspekte dabei ist die Vereinbarkeit bzw. der Ausgleich von Privatem und Berufsleben, die sogenannte „Work-Life-Balance“. Flexibilität und Erfahrungen sammeln, das ist es was die Generation Y verlangt. Oder?

Tatsächlich haben es Berufseinsteiger heutzutage schwerer, fixe Jobs zu ergattern. Leihpositionen, befristete Verträge und unter- oder sogar unbezahlte Praktika sind mittlerweile gang und gäbe. Doch will das die Generation Y wirklich? Experten sagen NEIN. Das Problem ist, Arbeitgeber verlangen oft ein Maximum an Flexibilität bei gleichzeitigem Minimum an Sicherheit. Doch auch die junge Generation sehnt sich nach Sicherheit, tatsächlich ist der unbefristete Job oft das Ziel. Der Unterschied zu früheren Generationen liegt eher daran, dass junge Mitarbeiter*innen heute viel mehr nach dem Sinn in der Arbeit suchen. Also nach einer Arbeit, die sie gewissermaßen erfüllt und bei dir nicht das hohe Gehalt und der tolle Firmenwagen im Vordergrund stehen. Vielleicht hat die Generation Y andere Erwartungen an die Arbeitswelt als frühere Generationen, ob der Ausdruck „Work-Life-Balance“ der richtige dafür ist oder schon wieder überholt ist sei aber dahingestellt.

Der Better Life Index der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD) hat u.a. den Indikator der Work-Life-Balance verschiedener Länder miteinander verglichen. Eines gleich vorweggenommen: Österreich schneidet bei der Bewertung der Lebensqualität im Vergleich zu anderen Ländern im Index gut ab.