It’s getting hot in here – Hitze im Büro

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It’s getting hot in here – Hitze im Büro

Der Sommer ist bereits voll im Gang und während sich viele auf die Sonne, Urlaub und Nachmittage im Freibad freuen, gibt es auch die weniger Glücklichen unter uns, die den Großteil des Sommers im Büro in einer gefühlten Sauna verbringen müssen.

 

Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit nehmen bei steigenden Temperaturen zwar nachweislich ab, ein Recht auf Hitzefrei im Büro gibt es aber trotzdem nicht. Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass im Büro max. 25 Grad Celsius herrschen. Es gibt aber auch zusätzlich noch einige wichtige Tipps um sich vor einem Hitzeschlag im Büro zu schützen:

  • Luftige Kleidung: Tragen Sie – soweit es eventuelle Kleidervorschriften möglich machen – luftige, helle Kleider oder Hemden. Insbesondere Kleidung, welche die Feuchtigkeit gut aufnimmt und nach außen abgibt. Das macht die Hitze erträglicher.
  • Leichtes für den Magen: Greifen Sie eher auf „leichte“ (leicht verdauliche) Speisen zurück, z.B. Salat, Obst. „Schwere“ Speisen belasten den Kreislauf.
  • Der Ventilator – neuer bester Freund: Wenn keine Klimaanlage vorhanden ist, verrichtet auch ein Ventilator recht gute Dienste und macht die Hitze zumindest erträglicher. Ventilatoren gibt es im Bauhaus, Fachhandel oder auch online bei Amazon.
  • Morgenstund hat Gold im Mund: Bei flexiblen Arbeitszeiten besonders empfehlenswert: einfach mal früher aufstehen und ins Büro. Je früher, desto angenehmer sind die Temperaturen. Noch dazu hat man dann am Nachmittag mehr Zeit fürs Freibad!
  • Ein kühlendes Fußbad – warum nicht? Ein etwas ungewöhnlicher Tipp, aber sehr wirkungsvoll gegen die Hitze im Büro: Wenn möglich, dann baden Sie Ihre Füße in einer kleinen Wanne mit kaltem Wasser. Das tut gut.

 

Und natürlich nicht vergessen: trinken, trinken, trinken! Und zwar Wasser oder ungesüßte Säfte (mit den Feierabend-Drinks sollten Sie sich momentan also lieber zurück halten ;))

Auf der Website der Arbeiterkammer finden Sie auch noch Informationen zu Regelungen, die für das Arbeiten bei Hitze gelten.

Sommer, Sonne, Cocktailschirmchen: ab in den Urlaub!

Der Sommer steht vor der Tür und damit startet auch die lang ersehnte Urlaubssaison! Was es für Sie bei den Themen Urlaub und Arbeit arbeitsrechtlich zu beachten gibt haben wir hier zusammengefasst:

  • Pro Arbeitsjahr gebührt jedem Arbeitnehmer ein Urlaub von 5 Wochen. Bei einer 5-Tage-Woche sind das 25 Arbeitstage, bei einer Teilzeitbeschäftigung mit z.B. 3 Arbeitstagen pro Woche sind es 15 Arbeitstage. Bei Teilzeitbeschäftigten ist der Urlaubsanspruch also nicht von der Stundenanzahl abhängig, sondern bemisst sich an der Anzahl der Arbeitstage in der Woche.
  • Der Urlaubsanspruch erhöht sich nach 25 Beschäftigungsjahren auf 6 Wochen.
  • Zu Beginn des Arbeitsverhältnisses wird der Urlaub anteilig berechnet, sodass pro Monat ca. 2 Arbeitstage (bei einer 5-Tage-Woche) Urlaub gebühren. Nach 6 Monaten entsteht der volle Urlaubsanspruch von 5 Wochen und am 1. Tag des neuen Arbeitsjahres oder am 1.1. des Folgejahres entsteht der volle Urlaubsanspruch.
  • Sollten Sie schon länger im selben Unternehmen beschäftigt sein und schon einiges an Urlaub „angespart“ haben, dann sollten Sie keinesfalls vergessen, dass Ihr Urlaubsanspruch nach 3 Jahren verjährt, d.h. Sie können sich max. 3 Urlaubsansprüche gleichzeitig ansparen.
  • Im Falle einer Erkrankung während des Urlaubs hängt es von der Dauer der Krankheit ab, ob die Zeit noch als Urlaub zählt. Wenn die Krankheit länger als 3 Kalendertage dauert, zählt diese Zeit nicht mehr als Urlaub, bei weniger als 3 Kalendertagen schon. Die dadurch nicht verbrauchten Urlaubstage werden wieder dem restlichen Urlaubskonto gutgeschrieben.
  • Ihren Urlaub müssen Sie immer in Absprache mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Weder Sie können ohne Zustimmung des Arbeitgebers einfach so in Urlaub noch fahren, noch kann der Arbeitgeber einseitig einen Urlaub anordnen.
  • Sollten Sie Ihr Unternehmen verlassen, so kann ein offener Urlaubsanspruch noch zum Ende des Arbeitsverhältnisses verbraucht werden (was häufig der Fall ist), oder Sie erhalten eine finanzielle Urlaubsersatzleistung. Auch in diesem Fall zählt, was mit dem Arbeitgeber vereinbart wurde.

Im besten Fall sollte der jährliche Urlaub immer auch tatsächlich noch im selben Jahr verbraucht und nicht auf die nächsten Jahre verschoben werden. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub!

Auch interessant im Zusammenhang mit arbeitsrechtlichen Fragestellungen: Arbeitsverhältnisse auf Probe.