7 Sünden im Vorstellungsgespräch

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7 Sünden im Vorstellungsgespräch

Aus der Sicht eines Bewerbers – ein Gastbeitrag unseres tollen Praktikanten Niklas!

 

Endlich meldet sich die Firma des Begehrens und der Traumjob winkt einem zu. Das kann einen schon auf ganz neue Hochs befördern, wenn nach unzähligen Bewerbungen endlich eine Früchte trägt.

Doch sicher ist man noch lange nicht, denn die endgültige Entscheidung wird erst nach dem Audit gefällt. Um nicht in eine der unzähligen Fallen zu tappen, haben wir hier sieben Sünden aufgelistet, auf die ihr jedenfalls achten müsst.

 

„Meine Schwäche ist, dass ich eigentlich perfekt bin‘

Wer kennt sie nicht, die lästige Frage nach den eigentlichen Schwächen und die unendlichen Konsequenzen einer falschen Antwort. Die klassischen Sünden sind Statements wie ‚ich bin zu genau‘ oder ‚ich bin zu motiviert‘. Etwas Positives als negative Eigenschaft zu verkaufen ist ein uralter Trick, der Bewerbern seit Jahrzehnten nicht mehr abgenommen wird.

Tipp: Sucht Euch eine menschliche Schwäche heraus, an der Ihr bereits arbeitet. Etwas Dezentes aber doch Nachvollziehbares, beispielsweise die eigene Ungeduld. In dieser Harvard-Studie kam raus, dass das Zugeben von „echten Schwächen“ bei Bewerbungsgesprächen viel besser ankommt.

 

Immer Anzug und Krawatte

Die Regel kennt man: Bewerbung ist Bewerbung, da hat man sich passend zu kleiden und der erste Eindruck ist wichtig, doch man wird sich in einem jungen Modegeschäft einige besorgte Blicke einfangen, wenn man sich kleidet als würde man Mitglied der Men In Black sein.

Tipp: Seht euch die Firma im Vorhinein an, achtet auf die Kleidung der Mitarbeiter im Dienst und orientiert euch daran. Es soll Mühe dahinter sein, aber das Outfit muss der Situation angepasst werden. Seht Euch hierzu unseren Blogbeitrag Nicht nur Fähigkeiten zählen: Richtiges Verhalten beim Jobinterview an!

 

Pünktlichkeit ist ein Zeichen von Respekt!

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Man kann noch so rechtzeitig von zuhause weggehen und den kürzesten Bus nehmen, den Verkehr kann niemand kontrollieren und welcher Chef möchte schon einen Mitarbeiter, der nicht einmal zum Aufnahmegespräch rechtzeitig erscheinen kann?

Überpünktlichkeit ist jedoch auch keine Tugend, so wird sich euer zukünftiger Chef kaum freuen, wenn ihr statt um 10:30, bereits um 9:00 in seinem Büro antanzt.

Tipp: Nehmt einen oder zwei Busse vorher und wartet gediegen in der Nähe der Firma.

 

Der Firmeneingang führt nicht direkt ins Büro vom Chef

Um beim Zeitmanagement zu bleiben ist zu sagen, dass euer zukünftiger Chef bei einem Gespräch um 9:00 Uhr erwartet, dass ihr um 9:00 in seinem Büro seid.

Gerade große Firmen sind so aufgebaut, dass es teilweise recht verwirrend sein kann, beziehungsweise man am Lift oder an der Rezeption etwas Zeit braucht. Zudem kann der Weg über größere Firmengelände oft Extrazeit in Anspruch nehmen.

Tipp: Seid, je nach Größe der Firma, zirka 15 Minuten vor dem Gesprächsbeginn am Firmengelände um sich locker zurecht zu finden.

 

„Also, Zigaretten sollte ich mir schon leisten können“

Gehaltsfragen sind wichtig. Natürlich tut jeder so, als würde er sich wegen der tollen Stelle bewerben und natürlich ist es wichtig einer Tätigkeit nach zu gehen die einem Spaß macht, doch aus Jux und Tollerei gehen die wenigsten von uns Arbeiten.

In der Regel weiß das auch der Chef und stellt die Frage nach den Gehaltsvorstellungen.

Tipp: Sich vorher ein Gehalt überlegen, das im Bereich des Möglichen liegt. In der Regel steht die Verhandlungsbasis des Gehalts in der Stellenbeschreibung. Es ist okay diese mit seiner Vorstellung zu überschreiten, solange man dies im Gespräch auch selbstbewusst begründen kann.

Wem die Gehaltsfrage immer noch Bauchweh bereitet, der sollte sich diesen Blogbeitrag oder folgende Präsentation für weitere hilfreiche Tipps zu Gemüte führen. 

„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind…“

Ein Bewerbungsgespräch ist keine Dichterlesung. Der zukünftige Chef will sich ein Bild über einen machen und keine Biographie anhören, immerhin soll man in der Firma arbeiten und nicht als Muse die anderen mit seinen Lebensgeschichten inspirieren. Kurz fassen ist beim Vorstellungstermin angesagt.

Tipp: Sich im Vorhinein über die wichtigsten Punkte seines Lebenslaufs Gedanken machen um dem Chef kurz und bündig einen kleinen Überblick über die eigene Person zu gewähren. Für seine Fähigkeiten gibt man am besten konkrete Beispiele aus dem Leben, die nicht schon im Lebenslauf stehen.

 

Active Sourcing ist kein Ruhekissen

Auch wenn Active Sourcing immer gängiger wird, so kann man sich nicht darauf verlassen, überhaupt gefunden zu werden. Sollte man zu den Glücklichen gehören, die tatsächlich von einer Firma für ihre Stelle angeworben werden, darf man sich auf keinen Fall auf die Social Media Präsenz alleine verlassen, da man auch bei einem guten Bewerbungsschreiben das Gespräch nicht als gewonnene Schlacht sehen darf.

Tipp: Regelmäßige Updates auf der eigenen Seite. Hinter den angeführten Eigenschaften sollte auch wirklich die Wahrheit stehen, also nicht flunkern! Weniger ist oft mehr und mit einem plötzlichen Zusatzskill aufwarten zu können gefällt jedem Chef.

 

Und, schon eingestellt?

Ich hoffe euch konnten diese sieben Job-Sünden vor einem Leben im Fegefeuer der Jobsucher bewahren, oder habt ihr vielleicht ein Bewerbungsgebot für uns?

Schreibt uns doch auf LinkedIn oder Facebook und helft auch anderen auf dem Weg ins Licht – also natürlich bei der Beleuchtung des Arbeitsplatzes 🙂

 

Wenn du Informationen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen benötigst, findet du diese hier, oder nutze unseren Service von Jobweiser!

Du kannst dir alle Tipps zum Thema Jobsuche in einem Videotraining auf video2brain oder LinkedIn Learning ansehen!

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bekommst du hier oder hier!

 

Letzte Vorbereitungen fürs Praktikum!

Das Semester / Schuljahr ist bald um und die Ferien beginnen, und somit auch die Saison der Ferialpraktika! Wenn Ihr bereits in der glücklichen Position seid, euer Wunsch-Praktikum ergattert zu haben, sind hier noch ein paar Tipps damit Ihr einen guten Start hinlegt:

Die künftige Kollegen

Wahrscheinlich wirst Du gleich am ersten Tag Dein neues Team kennen lernen. Am besten Du verschaffst dir einen Startvorteil und informierst Dich bereits auf der Firmenwebsite über das Team (sofern es einer „Über uns“ Rubrik gibt). Somit kannst Du Dir schon ein paar Namen und Gesichter einprägen. Wichtige Namen, wie Geschäftsführer*in und Leiter*in Deiner Abteilung solltest Du auf jeden Fall wissen!

Das Outfit

Nachdem Du beim Vorstellungsgespräch sicher schon einen ersten Eindruck vom Team gewinnen konntest, wird es keine große Hürde sein, Dich passend zu kleiden. Dennoch: am ersten Tag lieber etwas zu schick als underdressed – und bitte in jedem Fall sauber und gepflegt!

Der Arbeitsweg

Falls Du noch nicht persönlich vor Ort warst, informiere Dich früh genug über den Standort und hole alle relevanten Infos ein. Gibt es einen Parkplatz? Kann man mit den Öffis anreisen? In welchem Stockwerk befindet sich das Unternehmen? Somit sparst Du Dir ein paar, vielleicht wichtige, Minuten an deinem ersten Arbeitstag.

Pro Tipp: Wenn Euch das Unternehmen gefallen hat und ihr Euch vorstellen könnt, später in dieser Firma zu arbeiten dann bleibt in Kontakt mit einem „Insider“. Diese Kontaktperson kann Euch nämlich über offene Positionen informieren, noch bevor sie ausgeschrieben werden. Vielleicht ist die Person auf LinkedIn oder XING, dann könnt Ihr Euch dort vernetzen. Klarer Vorteil!

Und zum Schluss bleibt nur noch eines: alles Gute und viel Spaß bei Deinem Praktikum!

Hier noch ein cooles Video, wie das Unternehmen Heinecken einen Praktikant für Fussballspiele gefunden hat:

Und falls du noch auf der Suche nach deinem Praktikum bist, dann bekommst du hier Informationen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagenoder nutze unseren Service von Jobweiser!

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Nicht nur Fähigkeiten zählen: Richtiges Verhalten beim Jobinterview

Aus der Sicht einer Bewerberin – ein weiterer Gastbeitrag unserer tollen Praktikantin Kristina

Es ist ratsam, in einem langersehnten Vorstellungsgespräch zu seinem Traumjob nicht nur bewusst seine besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten herauszuheben, sondern auch bestimmten Benimm-Regeln zu folgen. Neben den klassischen Knigge-Regeln zu Business Etikette gibt es einfache Dinge, die jeder Bewerber beachten sollte.

Kleider machen Leute

Bevor Ihr überhaupt mit dem Personalchef ins Gespräch kommt, hat sich dieser bereits einen ersten Eindruck verschafft.

Dieser Eindruck entsteht durch Eure Mimik, Gestik und Körpersprache. Doch das sind nicht die einzigen Faktoren, auch Euer Aussehen im Sinne von Kleidung, Frisur oder gepflegte Hände ist entscheidend,

Denkt daran, dass Ihr Euch von Eurer besten Seite zeigen wollt; deshalb heißt es: besser overdressed als underdressed.

Die Wahl der Kleidung ist auch abhängig von der Branche, in welcher Ihr arbeiten wollt.

Meist reichen für die Herren ein einfarbiges Hemd oder Polo-Shirt, eine Jeans (jedoch ohne Risse, Löcher und mit langen Beinen) und schlichte Schuhe. Dasselbe gilt auch für Frauen: Schlichte Jeans, Rock oder Kleid mit einer einfachen Bluse sind oft passend. Die Schuhe sollten keinen Absatz über 3 cm aufweisen geschlossen sein. Vermeide zudem zu viel Make-Up und zu viel Schmuck.

Tipp: Die Kleidung solltet Ihr auf alle Fälle schon öfters getragen haben, um nicht die böse Überraschung zu erleben, dass die Bluse oder die Hose auf einmal zwickt.

Solltet Ihr bei Eurem Bewerbungsgespräch erfolgreich sein und Euren ersten Tag in der neuen Firma beschreiten, ist es wichtig, dass Ihr Euch gleich formell anzieht wie bei Eurem Bewerbungsgespräch.

Jetzt geht es ans Eingemachte: Das Aufeinandertreffen

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was man alles falsch machen kann, wenn es um die Kommunikation in einem Bewerbungsgespräch geht!

Dabei ist sowohl die direkte als auch die indirekte Kommunikation wichtig.

Stellt Euch folgende Situation vor:

Ihr habt ein Bewerbungsgespräch und kommt eine halbe Stunde zu früh. Ihr denkt Euch „Na, bevor ich warte ist sicher besser, wenn ich gleich reingehe und es hinter mich bringe.“

So, Ihr schreitet also zielstrebig auf die Tür zu, klopft an und zieht sie auf. Im Büro sitzt der Personalchef, vertieft in ein Dokument auf seinem Computer. Ihr räuspert Euch, weil er Euch anscheinend nicht bemerkt hat, und sagt höflich: „Entschuldigen Sie, ich hätte um 9 ein Gespräch bei Ihnen…“

Der Zuständige blickt auf und es dauert einen Moment, bis er versteht, was hier passiert. „Natürlich“, antwortet er. „Kommen Sie bitte herein.“

Ihr folgt seiner Anweisung, kommt herein, setzt Euch auf den freien Stuhl vor seinem Tisch und legt Eure Jacke über die Stuhllehne.

Als er aufsteht und Euch fragt, ob Ihr was zu trinken möchtet und ob Ihr gut zur Firma gefunden habt, antwortet Ihr mit einem Lächeln: „Nein danke und ja, es war echt schlimm hierher zu finden – der Parkplatz ist schon sehr versteckt…“

 

Na, lief doch ganz gut, oder? Ihr wart höflich, Ihr habt brav gelächelt und man hat nichts von Eurer Nervosität mitbekommen.

Und trotzdem gibt es viele Fehler, die Ihr allein schon in den ersten 5 Minuten des Vorstellungsgespräches gemacht habt.

Es fängt bei der Zeit an, in der Ihr ankommt: kommt niemals früher als 10 Minuten vor dem Termin, optimal sind 5 Minuten. Wenn Ihr zu früh da seid, heißt es also warten.

Klopft ruhig an die Bürotür, wartet aber, bis eine Antwort kommt. Es ist selten, dass der Personalchef Euch nur hereinbittet. Viel öfter kommt es vor, dass er zur Tür geht und sie Euch aufhält – schließlich erwartet er Euch schon.

Mit aufrechter Haltung und einem ehrlichen Lächeln (Selbstbewusstsein ist gefragt!) solltet Ihr ihm dann die Hand geben, wenn er sie Euch zum Gruß hinhält – nie umgekehrt. Dabei solltet Ihr Euch nicht anfühlen wie ein Fisch, der gerade aus der See aufs Land geworfen wurde: er sollte fest, aber nicht zu fest sein, und nicht zu lang anhalten. Haltet Augenkontakt.

Als nächstes wird er Euch wahrscheinlich ein Getränk, sowie einen Ablageort für Eure Jacke anbieten. Niemals solltet Ihr ein Getränk verneinen. Wenn Ihr kein Kaffeetrinker seid oder keinen Durst habt, solltet Ihr trotz allem ein Glas Wasser annehmen – Ihr müsst auch nicht alles austrinken; ein oder zwei Mal nippen ist vollkommen okay. Ich muss hoffentlich nicht extra erwähnen, dass Alkohol ein No-Go ist.

Wenn Euch der Personalchef einen Stuhl anbietet, wartet trotzdem ab, bis er sich ebenfalls hingesetzt hat.

Und auch wenn keinen Parkplatz gibt und man das Unternehmen nicht einmal Mithilfe von Google Maps findet: wenn er mit Euch Smalltalk betreibt und fragt, ob Ihr gut hingefunden habt, sagt Ihr mit einem Lächeln, dass es absolut kein Problem war, das Unternehmen zu finden.

Lügen haben kurze Beine

Klar, wer tut es nicht: wenn man eine Position unbedingt haben möchte, wird der Lebenslauf schnell mal optimiert.

Dabei wird das Praktikum auf einmal zur ersten Arbeitserfahrung oder aus den mäßigen Kenntnissen in Excel werden sehr gute Kenntnisse.

Es ist natürlich erlaubt, den Lebenslauf auf eine Stelle anzupassen und gewisse Tätigkeiten hervorzuheben, aber hütet Euch vor falschen Angaben im Lebenslauf und Eurem Bewerbungsgespräch.

Verwandelt beispielsweise nie die zwei Ferialjobs im Sommer zu einer durchgehenden zweijährigen Berufstätigkeit, wenn das nicht stimmt!

Personalchefs sind nicht umsonst Personalchefs. Sie haben eine sehr gute Menschenkenntnis und sind zuverlässig wie die Spürhunde der Polizei. Zudem können Unternehmen in Österreich einen Auszug der Sozialversicherung von Euch fordern, der genau auflistet, wann Ihr wo gearbeitet hast.

Wenn Ihr lügt, drückt Ihr Eurer Bewerbung praktisch einen Absagestempel auf.

Das Parkticket läuft ab

Auch wenn es sich absurd anhört, kommt es öfters vor als man sich vorstellen kann: das fiese Parkticket läuft ab und Ihr riskiert eine Strafe.

Bezahlt vorsorglich das Parkticket eine Stunde länger als geplant, bittet einen Freund, dass er Euch hinfährt oder fährt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Nichts ist schlimmer, wenn Ihr während des Gesprächs immer wieder nervös auf die Uhr seht oder gar abgelenkt seid und gar nichts mehr mitbekommt.

Wer dann auch noch aufsteht mit der Begründung, dass er schnell ein neues Parkticket kaufen müsste, kann gleich nach Hause fahren.

Es hört sich vielleicht nach vielen Regeln an, bei welchem man schnell den Überblick verlieren kann. Es ist allerdings alles ein Ding der Übung und mit diesen Regeln könnt Ihr Euch sicher sein, dass Ihr den richtigen Start bei Eurem Vorstellungsgespräch hinlegt.

Eure Chancen stehen dadurch besser als die derer, die sich danebenbenommen haben!

 

Hie gibt’s weitere Artikel von Kristina:

Bewerbungslust statt Bewerbungsfrust – Teil 1

Bewerbungslust statt Bewerbungsfrust – Teil 2

Wenn Sie Informationen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen benötigen, finden Sie diese hierLebenslaufvorlagen finden Sie hier oder nutzen Sie unser Service von Jobweiser!

Hier können Sie sich alle Tipps zum Thema Jobsuche in einem Videotraining auf video2brain oder LinkedIn Learning ansehen!

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bekommen Sie hier oder hier!

Bewerbungslust statt Bewerbungsfrust – Teil 2

In Zeiten der Jobsuche kann es vorkommen, dass man ab und zu häufiger schlecht gelaunt ist. Frustration, Angespanntheit, Nervosität oder gar Depressionen stehen da gerne an der Tagesordnung – und nicht nur Sie, sondern auch Ihre Familie und Freunde leiden. Schließlich besteht viel Zeit aus warten, warten, warten.

Um die lange Suche nach der Traumstelle zu verkürzen, hat unsere Praktikantin Kristina einige Tipps für Sie vorbereitet.

Weiterbildung ist wichtig

Wir wissen alle, wie es ist: eine Arbeit zu finden, bei der man das Gefühl hat „Die ist es jetzt!“, kann schon einmal länger dauern. So können sich Tage, Wochen oder gar Monate häufen, in der man nach der passenden Stelle sucht und seine Bewerbungen immer und immer wieder abschickt.

Leider scheint im Lebenslauf die Phase des Bewerbens danach nicht als „Berufserfahrung“ auf,  sondern eher als Lücke, die viele Personaler nicht gerne sehen.

Um seinen Lebenslauf ein wenig aufzupeppen und mit Zusatzwissen beim nächsten Bewerbungsgespräch punkten zu können, ist es wichtig, sich weiterzubilden.

Egal, ob Workshop, ein Seminar oder gar ein ganzer Lehrgang: denkt darüber nach, welche Themen Euch interessieren und was im künftigen Job helfen kann – und begebt Euch auf die Suche!

Durch Kurse und Seminare ergeben sich manchmal interessante Kontakte oder gar der Gedanke, dass einem etwas anderes als der angepriesene Beruf besser gefällt.

Pro-Tipp: Video-Trainings wie zum Beispiel auf Linkedin Learning oder video2brain sind wie Netflix für Weiterbildung! Auch diese Kurse können im Lebenslauf angeführt werden.

Reden statt Schreien

Wer schlecht gelaunt oder gar depressiv ist, lässt sich oft von seinen negativen Gefühlen leiten – und das nicht nur im Umgang mit sich selbst, sondern auch im Umgang mit Anderen. Man streitet öfters mit seiner Familie, dem Partner oder mit Freunden und fragt sich im Allgemeinen, was denn mit den anderen los ist, ohne darüber nachzudenken, dass man selbst schuld sein könnte.

Statt anderen das eigene Unglück oder kleine Fehler vorzuwerfen, sollte man mal in sich hineinhören und einfach erzählen, was los ist. Setzt Euch gemütlich mit einer Tasse Kaffee oder Tee, viel Kuchen oder Keksen zusammen und erklärt sachlich, wieso ihr derzeit eher schlecht gelaunt seid, oder warum Ihr eben seid wie Ihr seid.

Das ist nicht nur ein wichtiger Prozess zur Erhaltung der inneren Balance, sondern erhält auch Freundschaften und vertieft diese sogar aufgrund der ehrlichen Gespräche.

Pro-Tipp: Vergesst zudem niemals, dass ihr euch für eure Probleme nicht schämen müsst – viele Menschen haben dasselbe durchlebt und dementsprechend Verständnis dafür.

Nicht aufgeben

Auch wenn die Bewerbungsphase manchmal unendlich lang erscheint oder man gerade seine hundertste Absage kassiert hat, darf man keinesfalls aufgeben.

Der perfekte Job wartet irgendwo da draußen – es wäre also schade, wenn ihn jemand anderes bekäme, den er nicht so glücklich machen würde wie Euch.

 

Den ersten Teil  des Artikels  „Bewerbungslust statt Bewerbungsfrust“ finden Sie hier.

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Bewerbungslust statt Bewerbungsfrust – Teil 1

Die Jobsuche kann ein langwieriger und anstrengender Prozess sein: angefangen bei der Suche einer passenden Stelle, dem Brüten über dem Motivationsschreiben bis hin zu der scheinbar ewig-dauernden Zeit, in welcher man auf die langersehnte Antwort wartet.

In solchen Zeiten ist es ganz klar, dass man ab und zu häufiger schlecht gelaunt ist. Frustration, Angespanntheit, Nervosität oder gar Depressionen stehen da gerne an der Tagesordnung – und nicht nur Sie, sondern auch Ihre Familie und Freunde leiden.

Um die lange Suche nach der Traumstelle zu verkürzen, hat unsere Praktikantin Kristina einige Tipps für Sie vorbereitet.

Raus in die Natur

Wenn es wieder einmal schlecht läuft, alles schiefgeht und mir die Decke auf den Kopf zu fallen droht, muss ich einfach raus. Raus aus der Wohnung in die (urbane) Natur, um wieder klar im Kopf zu werden und neue Ideen und Motivation zu finden. Schließlich beinhaltet das Wort „belebend“ das Wort „Leben“: der Wind, das Zwitschern der Vögel, das geschäftige Tummeln der Menschen oder das Rauschen des Baches belebt und zwingt zum Entspannen – wenn man sich bewusst die Zeit dazu nimmt.

Dabei solltet Ihr auf Eurem Spaziergang eine große Portion Neugierde mit dabeihaben.

Vollkommen unvoreingenommen, als wärt Ihr große Entdecker in einer unbekannten Welt, kann man auf einmal die roten Beeren an dem Strauch sehen, an welchem man jeden Tag lustlos vorbeigeschlurft ist, oder bemerkt die wunderschönen Ornamente an Gebäuden, in welchen man eigentlich seinen täglichen Kaffee holt.

Pro-Tipp: Das Tierheim ist ein großer Tipp für all jene, welche nicht gegen Tiere allergisch sind. Hunde freuen sich über einen Spaziergang, während man selbst weiß, dass man dem Tier was Gutes tut und sich von der Freude des Vierbeiners anstecken lässt. 

Sie sind außerdem gute Zuhörer – man muss sich keinesfalls schämen, wenn man sich seinen Frust von der Seele redet.

Neues ausprobieren – Seid kreativ

„Was machst’n du so den ganzen Tag?“ – „Ja, so vorn Computer hocken oder Fernsehen schauen…“

Klar, sind zwar auch Hobbys, aber schon einmal über ein Neues nachgedacht?

Zeitvertreib wie Kochen, Töpfern, Malen oder Fotografieren fördern die Kreativität, was nicht nur gegen Langweile hilft, sondern sich auch im späteren Berufsleben positiv auswirken kann. So wird zum Beispiel die Fähigkeit des Problemlösens oder Ideenfindung gefördert.

Dank des World Wide Web ist es mittlerweile ein Leichtes, sich über Kochrezepte, Tipps zum Fotografieren oder Maltechniken zu informieren.

Auch grundlegende Dinge, die man für ein erstes Kennenlernen mit einem potenziellen Hobby braucht, sind meistens im Haushalt vorhanden – man kann meistens also sofort loslegen.

Also, worauf wartet Ihr noch? Auf die Pinsel, fertig, los – der Kreativität sind schließlich keine Grenzen gesetzt!

Pro-Tipp: Auf der Webseite „Pinterest“ findet man allerlei kreative Vorschläge; egal, ob zum Basteln, Kochen oder Ähnlichem.  

 

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Tipps zur erfolgreichen Gehaltsverhandlung

Ist das Vorstellungsgespräch bereits gut gelaufen, gilt es, nur noch die letzte Hürde zu meistern: die Gehaltsverhandlung. Bei guter Vorbereitung und mit den richtigen Argumenten können Sie Ihr Wunschgehalt durchsetzen.

Es ist ganz natürlich, wenn man vor einer Gehaltsverhandlung nervös ist, trägt das Gehalt doch zur allgemeinen Zufriedenheit mit dem neuen Job bei. So wie Sie sich auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten, sollten Sie sich auch auf die Gehaltsverhandlung einstimmen.

Die Hauptargumentation können Sie auf Ihre Stärken und den Mehrwert, den Sie dem Unternehmen bringen werden, aufbauen. Wichtig dabei ist Ihr Wissen über Ihre finanzielle Situation, sprich wie viel Sie zum überleben, zum „gut leben“ und idealer Weise benötigen. Sehen Sie sich diese Slideshare Präsentation an, um bei Ihrem nächsten Jobinterview zu punkten.

Und noch ein kleiner Tipp: Wenn Sie während des Vorstellungsgesprächs merken, dass der Job für Sie nicht in Frage kommt, gehen Sie bewusst in die Gehaltsverhandlung und üben Sie diese!

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Fit für den Berufseinstieg – was passiert nach dem Studium?

Vielen Studenten steht das letzte Semester auf der Uni bevor. So ist es an der Zeit, sich über „die Zeit danach“ Gedanken zu machen.Einige Bachelor-Absolventen werden sich vielleicht für ein anschließendes Master-Studium entscheiden, andere wiederum wagen den Start in die Arbeitswelt.

Die Erwartungen sind groß: erster Job, tolle Firma, neue Kollegen und endlich das eigene Gehalt. So toll diese Vorstellung natürlich ist darf man nicht vergessen, realistisch zu bleiben! Der Arbeitsmarkt ist heutzutage hart umkämpft und ein akademischer Abschluss garantiert längst nicht mehr einen schnellen Berufseinstieg und sicheren Job. Deshalb machen Sie sich früh genug Gedanken, wohin Sie wollen und was Sie sich von Ihrem ersten Job erwarten.

Unternehmen und Recruiter wissen das nämlich ganz genau: Praktika, vielleicht Auslandserfahrung, Flexibilität und Einsatz. Viele Unternehmen wollen zudem auf Nummer sicher gehen und vergeben im ersten Schritt nur befristete Arbeitsverträge oder Praktika mit der Aussicht auf eine fixe Anstellung.

Sehen Sie das als Chance!

Immerhin können Sie hier Ihre Qualifikationen unter Beweis stellen und sich behaupten. Außerdem ist es auch eine gute Gelegenheit auszutesten, ob das Unternehmen überhaupt zu Ihnen passt. Denn nicht immer deckt sich der vermeintliche Traumjob in der eigenen Vorstellung mit der Realität. Wenn das der Fall ist, haben Sie zumindest wertvolle Berufserfahrung gesammelt. Zudem gewinnt man dadurch neue Erkenntnisse über die eigene Person und kann sich noch gezielter bewerben. Apropos Bewerbung: Tipps dazu könnt ihr regelmäßig auf unserer Website Jobweiser.at und in unseren Artikeln nachlesen!

 

Wenn Sie Informationen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen benötigen, finden Sie diese hier, Lebenslaufvorlagen finden Sie hier oder nutzen Sie unser Service von Jobweiser!

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World Youth Skill Day: Studie zur Jugendarbeitslosigkeit (NEETs) in Österreich

Jugendarbeitslosigkeit ist ein ernstzunehmendes Thema in Österreich.

Von der UN ins Leben gerufen soll der „World Youth Skill Day“ daran erinnern, wie wichtig Bildung, Erziehung und die ständige Weiterentwicklung sind um die Jugendarbeitslosigkeit zu unterbinden.

Junge Menschen haben es heute schwerer denn je, erfolgreich in den Arbeitsmarkt einzutreten. Jugendarbeitslosigkeit ist weltweit ein ernstzunehmendes Thema. Noch dazu kommt die Problematik, dass Jugendliche oft unterbezahlt werden oder nur durch Teilzeitbeschäftigung, Befristung oder anderen atypischen Arbeitsverhältnissen überhaupt den Eintritt in den Arbeitsmarkt schaffen. Aus- und Weiterbildung sollen die Schlüsselfaktoren für Erfolg in der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt für unsere Jugend sein. Leider schaffen viele existierende Bildungssysteme nicht, den Bedürfnissen der jungen Generation und dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden. Die Vereinten Nationen rücken – in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen – den heutigen Tag unter dem Motto „Skills Development to Improve Youth Employment“ ins Rampenlicht und wollen somit mehr Bewusstsein für die Anforderungen und Bedürfnisse des künftigen Arbeitsmarkts schaffen.

Österreich führte 2014 eine Studie über die Zielgruppe der NEETs durch, also Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren, die nach dem EU-Labour-Force-Konzept nicht beschäftigt sind und keiner Bildung oder Schulung nachgehen (Not in Employment, Education or Training).

Die Jugendarbeitslosenquote hat eine begrenzte Aussagekraft über die tatsächliche Arbeitsmarktlage und das Ausgrenzungsrisiko von Jugendlichen. Vermehrt fokussieren daher die europäische Arbeitsmarktforschung und die politischen Entscheidungsträger auf den so genannten NEET-Indikator, der auf eine Erfassung der weder im Beschäftigungs- noch im Ausbildungssystem integrierten Personen abzielt. Die vorliegende Studie befasst sich mit den Fragen, wie viele Jugendliche in Österreich von einem NEET Status betroffen sind, welche sozialstrukturellen Merkmale diese Jugendlichen aufweisen und welche Ursachen dafür verantwortlich sein könnten, die zu einer NEET-Betroffenheit führen. 

Die Ergebnisse zeigen, dass im Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2011 rund 78.000 Jugendliche bzw. junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren in Österreich weder am Arbeitsmarkt, noch im Bildungs- und Ausbildungssystem anzutreffen waren. Dies sind 8,6% aller jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren (NEET-Rate). Die Betrachtung im Zeitverlauf zeigt, dass der Anteil bzw. die Anzahl der NEET-Jugendlichen stark konjunkturabhängig ist. So stieg die NEET-Rate von 7,8% im Jahr 2008 auf 9% bzw. 9,1% im Jahr 2009 und 2010.

Die gesamten Ergebnisse dieser Studie finden Sie hier, eine Zusammenfassung der Studie hier.

Last Minute Tipps für die Praktikumssuche

Sie sind noch auf der Suche nach einem Praktikum für den Sommer? Dann haben wir hier ein paar Last-Minute-Tipps, was es bei der Bewerbung zu beachten gilt!

Da Sie noch nicht mit vergangenen Jobs und langjähriger Berufserfahrung punkten können, versuchen Sie Ihre Motivation, Lernbereitschaft und vor allem Ihr großes Interesse für das jeweilige Unternehmen hervorzuheben. Achten Sie dabei darauf, keine 08/15-Bewerbungsschreiben zu verwenden, sondern verfassen Sie es in eigenen Worten und möglichst authentisch. Informieren Sie sich vorab über die Eckdaten des Unternehmens um glaubwürdig begründen zu können, warum Sie sich für dieses Praktikum interessieren und warum Sie die richtige Person dafür sind. Und natürlich muss auch bei einer Praktikums-Bewerbung der Lebenslauf passen. Recruiter achten dabei auf Übersichtlichkeit, eine chronologische Struktur, eine fehlerfreie Rechtschreibung, ein seriöses Bewerbungsfoto und die Vollständigkeit der Unterlagen (Anschreiben, Zeugnisse, Zertifikate etc.).

Grundsätzlich gibt es zwischen Bewerbungen für Fixanstellungen und Bewerbungen für Praktika keine großen Unterschiede. Dennoch sollten einige Dinge bedacht werden, die aber vielleicht beim Rennen ums Wunschpraktikum ausschlaggebend sein können. Der wesentlichste Unterschied ist, dass Sie sich nicht für eine langfristige Stelle bewerben, sondern nur für eine bestimmte Zeitspanne. Diese Zeit sollten Sie dafür nutzen, in das Unternehmen bzw. die Branche hineinzuschnuppern, Arbeitsprozesse kennenzulernen und vielleicht erste Berufserfahrung zu machen. Das heißt, es geht mehr darum, etwas zu lernen als langfristig für das Unternehmen zu leisten, wie es bei einer Festanstellung der Fall ist. Deshalb machen Sie sich auch immer klar, was Sie sich von Ihrem Praktikum erwarten und wohin Sie möchten. Dies ist sehr wichtig, denn Praktika werden Ihnen bei der späteren Jobsuche mit Sicherheit behilflich sein.

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