Tag des… Kaffee – das schwarze Gold

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Tag des… Kaffee – das schwarze Gold

Guten Morgäääääähn! Für viele Lebenselixier und nahezu eine Sucht: Kaffee. Nicht selten beginnt der Arbeitstag mit dem obligatorischen Gang zum Kaffeeautomaten. Egal ob Cappuccino, Cafe Latte oder klassisch schwarz – viele von uns brauchen ihre tägliche Dosis Koffein um überhaupt in die Gänge zu kommen oder das Nachmittagstief zu überwinden.

Laut einer britischen Umfrage sagen 70% der Arbeitnehmer/innen, dass ohne Kaffee ihre Arbeitsleistung und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt wäre. Und das ist gar nicht so weit hergeholt, denn die Studie fand auch heraus, dass Kaffee unter gewissen Umständen tatsächlich die Gedächtnisleistung des Menschen verbessern kann. Und in welchen Berufen wird am meisten Kaffee getrunken? Auch das haben die Forscher herausgefunden. Hier sind die Top 10 der „Coffeeholics“ – findet ihr euch darin wieder?

  1. Journalisten und andere Medienschaffende
  2. Polizisten
  3. Lehrer
  4. Klempner und andere Handwerker
  5. Krankenschwestern und anderes medizinisches Personal
  6. Führungskräfte
  7. Mitarbeiter im Telefonverkauf
  8. IT-Experten/Technischer Support
  9. Arbeitnehmer im Einzelhandel
  10. Taxifahrer

Übrigens: Bis zu 5 Tassen schwarzer Kaffee pro Tag sollen völlig okay sein, vorausgesetzt, man ist gesund und nimmt in Verbindung mit Koffein weder Drogen noch Medikamente ein. Kaffee in moderaten Mengen ist sogar gesund! Koffein weckt die Lebensgeister und hilft, Leistungstiefs zu überwinden. Es bremst den Müdigkeit auslösenden körpereigenen Botenstoff Adenosin und verbessert die Konzentration. Außerdem wird der Kreislauf stimuliert und das Herz schlägt häufiger. Dadurch erhöhen sich auch der Puls sowie der Blutdruck. Aber auch bei Kaffee gilt „die Dosis macht das Gift“ als nicht übertreiben und lieber genießen 🙂

Ihr schafft es trotz Kaffee kaum durch den Arbeitstag? Dann haben wir HIER auch noch ein paar Tipps für euch, um im Arbeitsalltag leistungsfähiger und konzentrierter zu werden.

Die neue Welt der digitalen Nomaden

Mehr als ein Laptop und eine stabile Internetverbindung wird nicht benötigt: als digitaler Nomade wird jemand bezeichnet, der eine Internet basierte Tätigkeit ausübt und dabei von verschiedenen Orten weltweit arbeiten kann. Aus diesem Grund werden digitale Nomaden auch als Internet Nomaden bezeichnet. Es geht also um das ortsunabhängige Arbeiten, welches das Leben der digitalen Nomaden kennzeichnet.

Das ist der Traum, den heutzutage viele anstreben. Keine Abhängigkeit von Ort und Arbeitgeber, freie Zeiteinteilung und viel Freizeit. Wir haben diese Arbeitsform mal genauer unter die Lupe genommen und uns angeschaut, was es mit den digitalen Nomaden auf sich hat.

Die Fakten

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um als digitaler Nomade zu arbeiten. Als Selbstständiger, Freelancer oder als fester Angestellter sind die Häufigsten. Als Selbstständiger und quasi eigener Chef kannst du – wenn es dein Business zulässt – selbst entscheiden, von wo aus und wie du dein Unternehmen führst. Als Freelancer kannst du die deine Arbeit großteils selbst einteilen und aussuchen, wann und wie viele Stunden du arbeitest. Mittlerweile bieten auch schon Firmen die Möglichkeit, angestellt im Unternehmen ortsunabhängig zu arbeiten. Das hängt allerdings stark von der Branche, dem Job und auch dem Gutwillen des Arbeitgebers ab.

Die Vorteile

Diese liegen auf der Hand – dir stehen alle Möglichkeiten offen, wo du deinen Arbeitsplatz wählst. Und du kannst deinen Arbeitsort immer wieder wechseln und die Welt bereisen. Egal ob in einem Co-Working-Space auf Bali oder ganz woanders, du bist unabhängig. Und so lernst du auf jeden Fall schnell ein neues Land und neue Leute kennen. Wenn du mehr Zeit in einem fremden Land verbringst und dort arbeitest, bekommst du auch mehr Eindrücke als während eines einwöchigen Urlaubes. Apropos Urlaub: Während du in deinem 40-Stunden Job den Urlaub wahrscheinlich lediglich zur Erholung von der Arbeit brauchst, ist die Balance wischen Urlaub und Arbeit beim digitalen Arbeiten viel größer. Kurzum: deine Work-Life-Balance ist deutlich besser.

Die Nachteile

Viel Freiheit und Selbstbestimmung bringt auch viel Verantwortung mit. Vor allem Verantwortung für dich selbst, denn als digitaler Nomade hast du kein Sicherheitsnetz des Arbeitgebers unter dir, solltest du beispielsweise krank werden. Zudem hast du in den meisten Fällen kein geregeltes Einkommen, dieses hängt rein davon ab wieviel Zeit du tatsächlich mit Arbeiten verbringst. Du benötigst also viel Selbstdisziplin. Und was man natürlich auch nicht vergessen darf: Als digitaler Nomade bist du weit weg von deinen Liebsten und deinem zu Hause.

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So viele Vorteile es gibt, als digitaler Nomade zu arbeiten und zu leben, so viele Nachteile gibt es bestimmt auch. Ob du so unabhängig arbeiten möchtest hängt ganz davon ab, wo deine Prioritäten liegen. Dir ist Sicherheit und ein geregeltes Einkommen sehr wichtig? Dann bist du als Angestellter sicher besser aufgehoben. Du liebst es zu reisen, bist flexibel und hast keine Probleme damit, dir deine Arbeit selbstständig einzuteilen? Dann könnte dir das Leben als digitaler Nomade gefallen. Weitere Infos dazu bekommst du hier oder auch hier. Aber Achtung! Nicht alles was glänzt ist Gold. Hier kannst du von den Mythen über digitale Nomaden lesen.

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Guerilla Bewerbung: so kann sie aussehen

Einen kurzen Überblick, worum es sich bei einer Guerilla-Bewerbung handelt haben wir euch in unserem letzten Blogbeitrag gegeben. Nun zeigen wir euch ein paar Beispiele dieser außergewöhnlichen Bewerbungs-Art, die wir im Netz gefunden haben.

Angebot im Onlineshop: Ein Mann aus Paris war auf der Suche nach einer Stelle als Internt-Produktmanager. Passend dazu hat er eine Website im Stil von Amazon erstellt, wo er sich selbst zum Kauf anbot. Seine Referenzen listete er als Produktbeschreibung auf, Stimmen seiner früheren Arbeitgeber als Kundenbewertungen:

Ein Mann bietet sich im Onlineshop an
(hier geht es zu seiner Webiste: https://phildub.com/)

 

Mit Werbeplakat und Flugblättern: Ein Brite mietete von seinem letzten Geld eine Plakatwand um auf sich aufmerksam zu machen. Darauf war ein Bild von ihm zu sehen und eine Webadresse, wo Arbeitgeber mehr über ihn erfahren konnten. Auf jeden Fall ein Hingucker!

Ein Brite bewirbt sich mit einem Plakat
(hier geht es zu seiner Website, wo ihr auch ein Bewerbungsvideo von ihm finden könnt: http://www.employadam.com/)

 

Bewerbungsvideo: Der Bewerber Matthew Epstein wusste vor zwei Jahren ganz genau, in welches Unternehmen er möchte – Google. Unter googlepleasehire.me (die Website existiert nicht mehr, das Video gibt es aber HIER zum Anschauen) hat der New Yorker mithilfe eines Bewerbervideos um einen Marketing-Job bei dem wohl aufregendsten Arbeitgeber im Web gebeten.

Matthew Epstein hat mit seinem Google-Bewerbungsvideo ziemlich dick aufgetragen und dadurch die Chance auf Bewerbungsgespräch erhalten. Am Ende wurde es leider nichts mit dem Traumjob. (Screenshot: YouTube)

 

Zwar hat er damit jede Menge Humor bewiesen, leider hat es aber nicht für einen Job bei dem Suchmaschinenriesen gereicht. Wer weiß, vielleicht hätte ihm einer unserer Blogbeiträge Bewerbung bei Google: Wie Sie sich vorbereiten können! geholfen? 😉

Wie du den Wochenalltag lebst und nicht nur überlebst

Aus der Sicht eines Bewerbers – ein Gastbeitrag unseres tollen Praktikanten Niklas!

 

Endlich Feierabend. Wieder ein Tag hinübergebogen. Gestresst, müde und hungrig.

Verlässt Du nach der gefühlt hundertsten Überstunde das Büro, lange nachdem die Sonne schon untergegangen ist und sollst jetzt noch die Energie für Sport und danach Nerven für gesunde Ernährung haben?

‚Sicher Nicht!‘ denken sich an dieser Stelle viele Menschen, die eigentlich einen gesunden Lebensstil bevorzugen würden, diesen dann aber aufgrund der Strapazen ihres Alltags immer wieder auf „morgen“ verschieben.

Doch wann ist morgen? Hast Du es satt darauf zu warten, endlich leben zu dürfen?

Dann haben wir hier drei einfache Tipps für deinen Arbeitsalltag, die aus deinem ‚morgen‚ ein ‚jetzt‚ machen.

 

Nummer 1: Genügend Schlaf.

Jeder weiß Bescheid, niemand nimmt es ernst. Jeden Abend die gleiche Frage „…eine Folge meiner Serie noch, ein paar wenige Stunden Schlaf reichen doch, oder?“

Schön wär’s. Der Unterschied zwischen ausschlafen und zu kurz schlafen ist größer als man denkt. Wer ausschläft, muss sich morgens nicht vom nervigen Wecker quälen lassen oder beim Verlassen des Betts tausend Qualen leiden. Sowohl Körper als auch Geist sind ausgeruht und bereit für den Tag.

Ich brauche meistens schon 2 Stunden um einzuschlafen, vor Mitternacht werde ich nicht müde“ – Wenn das auch Deine Ausrede ist, wäre es einmal einen Versuch wert ohne Handy oder Fernseher als Gutenachtgeschichte und stattdessen mit einem echten Buch ins Bett zu gehen. Lesen entspannt und reizt im Gegensatz zu digitalen Medien nicht unnötig. Zusätzlich ist von Koffein und zuckerhaltigen Lebensmitteln vor dem Schlaf abzuraten.

 

Zum zweiten: Gesunde Ernährung.

Stopp! Bei „gesunder Ernährung“ scrollen wir sehr schnell weiter oder verschließen die Ohren, allerdings stellt sie einen der wichtigsten Stützpfeiler für Zufriedenheit dar.

Sahneschnitten, Steaks und andere Völlereien sind zwar verführerisch lecker und definitiv ab und an eine Sünde wert, jedoch sollten sie nicht zum täglich Brot gehören und aus ‚ab und an‘ sollte nicht ‚ab jetzt immer‘ werden.

Vielleicht sollten wir unseren Leitsatz hier umdrehen und das Süße von heute auf „morgen“ schieben.

Auf die Ernährung achten ist nämlich nicht nur super für die Figur, sondern schlägt auch auf das Gemüt. Wer sich vernünftig ernährt ist glücklicher. Zudem schmecken kleine schokoladige Sünden in Maßen besser als in Massen. Die Dosis macht das Gift.

Idealerweise achtet man darauf, was der Körper braucht und wirft einen kurzen Blick auf die Inhalte seines Essens, Vollkornbrot, Salate und ausreichend Obst geben einem die Energie für jeden noch so zehrenden Tag. Auch Wasser sollte ausreichend im täglichen Leben vorkommen.

Tipp fürs Büro: Stylische Glasflaschen bekommt man schon für kleines Geld. Setzt euch dann das Ziel, diese 2-4x täglich wieder aufzufüllen.

 

Und Nummer 3: Bewegung.

Sport ist ja wirklich eine schwierige Sache: einmal ist das Wetter zu schlecht, dann tut einem etwas weh, dann geht auch schon die Sonne unter und man plant für „morgen“ weiter.

Doch Bewegung muss nicht gleich einen Dauerlauf durch die Innenstadt oder das In-Schutt-und-Asche-Legen des örtlichen Fitnesstempels bedeuten; bereits eine Stunde normales Gehen verbrennt je nach Strecke und Tempo zwischen 180 und 270 Kalorien. Gehen schüttet zudem Glückshormone aus und wirkt wie ein leichtes Antidepressivum. Ebenso kann sich bei intensivem Nachdenken eine leicht meditative Wirkung einstellen, viele Gute Ideen wurden bei einem Spaziergang in der Natur geboren.

Auch die üblichen Wehwehchen wie Kreuz- oder Gelenkschmerzen kann man mit der richtigen Bewegung behandeln und durch richtiges Dehnen vor dem Sport vermeiden.

Im Büro bieten sich kleine Übungen an um auch während des Arbeitsalltages nicht einzurosten. Eine ausführliche Infografik zu Fitness am Arbeitsplatz findet ihr in einem unserer früheren Blogbeiträge „Fit am Schreibtisch“

Fit am Schreibtisch: mit diesen Übungen bleiben Sie entspannt!

 

Fazit

Diese drei Tipps sind nicht nur simpel zu merken, sondern auch leicht in den stressigen Berufsalltag einzubauen. Lass uns doch auf LinkedIn oder Facebook an Deinen Erfolgen teilhaben!

Ich wünsche euch allen viel Spaß mit der neuen Motivation und Energie. Ich hoffe, Ihr macht was draus! 

 

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Tabuthema psychische Erkrankung

Liest man in diversen Schlagzeilen vom Suizid berühmter Persönlichkeiten aufgrund psychischer Krankheiten, gibt sich die Allgemeinheit sehr betroffen. „Oh nein, hätte die Person doch etwas gesagt, man hätte ihr sicher helfen können!“ sind Standardreaktionen. Wie kommt es dann, dass psychische Krankheiten im privaten Bekanntenkreis schnell mal als übertrieben abgetan werden, oft verbunden mit der Aussage „der soll sich mal zusammen reißen und nicht so anstellen“? Leider ist dieses Thema nach wie vor ein Tabu. Gerade heutzutage sollten Betroffene aber mit Verständnis und Akzeptanz – auch und vor allem am Arbeitsmarkt – begegnet werden.

In Österreich leidet jede*r Zehnte unter psychischen Problemen. Die Anzahl dieser Erkrankungen wird immer mehr und ist mittlerweile ein sehr häufiger Grund für Arbeitsunfähigkeitspensionen. Das bedeutet, Handlungsbedarf ist auf jeden Fall gegeben. Die Arbeiterkammer rechnet vor, dass in Österreich bereits mehr als ein Drittel aller vorzeitigen Pensionen wegen Berufsunfähigkeit auf psychische Krankheiten zurückzuführen sind. Besonders drastisch sei die Lage bei Frauen. Hier werde sogar jede zweite Zuerkennung einer Invaliditätspension mit einer psychischen Erkrankung begründet, heißt es. Genauere Gründe hierfür werden nicht genannt. In Studien zu geschlechtsspezifischen Aspekten von Burnout ist allerdings häufig die Mehrfachbelastung, der viele Frauen ausgesetzt sind, angeführt.

Die Wahrscheinlichkeit, jemanden mit psychischen Problemen in seinem näheren Umfeld zu kennen, ist also sehr hoch. Sogar die Wahrscheinlichkeit, in seinem Leben selbst mindestens einmal psychisch zu erkranken, ist sehr hoch. Zum Beispiel ist jeder Fünfte mindestens einmal in seinem Leben von Depressionen betroffen. Depressionen zählen neben dem oben genannten Burnout zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Das Schwierige bei psychischen Erkrankungen ist, dass man sie nicht auf Anhieb erkennt. Eine gebrochene Seele ist nicht vergleichbar mit einem gebrochenen Bein. Das ist einerseits ein Problem für Betroffene – sie fühlen sich oft hilflos, unverstanden bzw. versuchen ihre Krankheit so lange wie möglich zu verbergen. Anderseits kann es auch für die Umgebung zum Problem werden, und zwar dann wenn nicht erkannt wird, dass es sich bei psychischen Problemen um ein ernstes Thema handelt, welches man mit Charakterschwäche keinesfalls abtun sollte.

„Reiß dich mal zusammen!“

Denn genau das ist der Kern des Problems: in unserer Gesellschaft ist die vorkehrende Meinung von psychisch Erkrankten nach wie vor, dass es sich hier um schwache und übertrieben sensible Personen handle, die sich mal nicht so anstellen sollen. Genau diese Art von Aussagen machen es für Betroffene aber noch schlimmer. Oft kann man dem Unverständnis der Gesellschaft aber auch gar nichts vorwerfen. Denn wie soll man als Außenstehender ein so komplexes Thema nachvollziehen können, wenn sogar Betroffene nicht verstehen können warum sie so antriebslos sind, ständig müde, schlecht gelaunt und – im schlimmsten Fall – sogar von suizidalen Gedanken geplagt werden.

Eine Studie der Arbeiterkammer zeigt, dass Beschäftigte ohne arbeitsbedingte Belastungen nur 0,8 Krankenstandstage aufweisen. 3,3 Tage sind es bei arbeitsbedingten psychische Belastungen und knapp 6 Ausfallstage beim Zusammentreffen psychischer und physischer Belastungen. Dass Präventivmaßnahmen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer helfen könnten zeigen diese Zahlen. Ein schönes Beispiel, wie es in der Zukunft aussehen könnte ging im vergangenen Jahr durch die sozialen Medien:

Veröffentlicht wurde eine Email einer Mitarbeiterin eines US-Unternehmens, die sich 2 Tage für ihre psychische Gesundheit freinehmen wollte.

Die Reaktion ihres Chefs wurde im Internet gefeiert. Bleibt nur zu hoffen, dass solch ein Umgang mit psychischen Krankheiten bald keine Zukunftsmusik mehr ist!

Auch ein interessanter Artikel zum Weiterlesen (inkl. Anlaufstellen am Ende des Artikels): Du solltest in Österreich besser nicht psychisch krank werden, wenn du deinen Job behalten willst.

 

Arbeiten im Ausland

Im Zeitalter der „digitalen Nomaden“ war es noch nie so einfach, von überall aus der Welt aus zu arbeiten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, aus dem Büro-Alltag auszubrechen und sich an neue Ufer zu wagen. Und selbst wenn’s einem dort gefällt wo man gerade ist – ein Blick über den Tellerrand hat noch nie jemandem geschadet, sei es auch nur für eine begrenzte Zeit. Es gibt viele Gründe, warum jeder Mal ein bisschen Zeit im Ausland verbringen sollte.

Neugier & persönliche Entwicklung

Grund Nr. 1 sollte natürlich immer das persönliche Interesse und die Neugier nach etwas Neuem sein. Eine andere Kultur, interessante Menschen kennen lernen, all das kann z.B. schon ein Praktikum oder Auslandssemester bringen. In einem fremden Land wirst du automatisch gezwungen, deine Komfortzone zu verlassen, neue Dinge kennen zu lernen und vor allem wirst du lernen dich anzupassen. Eine Auslandserfahrung kann auch schon alleine dazu gut sein, um zu erkennen, was einem wichtig ist und was man braucht. Oft lernt man erst weit weg von zu Hause zu schätzen, wie gut es einem in der Heimat eigentlich geht.

Karriere

Obwohl wir an dieser Stelle nicht empfehlen, nur des Lebenslaufes wegen Zeit im Ausland zu verbringen, ist es zweifelsohne ein großer Vorteil bei der künftigen Jobsuche wenn man Auslandserfahrung vorweisen kann. Man zeigt damit Anpassungsfähigkeit, Weltoffenheit, Abenteuerlust und Flexibilität. Diese Fähigkeiten sind wichtig in der heutigen Arbeitswelt. Aber wie gesagt: Der Lebenslauf sollte nicht der Hauptgrund sein sich für einen Auslandsaufenthalt zu entscheiden, betrachte es eher als positiven Nebeneffekt und zusätzlichen Vorteil.

Kombination aus Urlaub und Arbeit

Was gibt es schöneres, als zu dem Klang von Meeresrauschen aufzuwachen? Oder sich nach getaner Arbeit am Strand zu sonnen? Vor allem im Winter bräuchte man öfters mal eine Vitamin-D Ladung, inklusive Strand und Meer. Was sich nach dem absoluten Paradies anhört, kann aber auch zum Problem werden: Wer unter Palmen arbeiten möchte braucht viel Selbstdisziplin und Eigenmotivation, denn die Versuchungen die Arbeit mal liegen zu lassen sind groß. Aber wenn man die Möglichkeiten hat seinen Arbeitsplatz zu verlegen: why not?

Und wer jetzt schon auf den Geschmack gekommen ist und nach Flugtickets sucht, dem sei dieses Ranking noch ans Herz gelegt: „Die 12 besten Länder zum Leben und Arbeiten“, allen voran mit Ecuador, Mexiko und Malta.

 

Arbeiten für den Lebenslauf?

Ein Leben lang im selben Job arbeiten – das war früher mal. Heutzutage ist die Arbeitswelt viel abwechslungsreicher, es gibt viel mehr Möglichkeiten. Das spiegelt sich auch in den Lebensläufen wieder, oder sollte es zumindest. Warum es völlig okay ist und unsere Mitarbeiterin Judith es sogar gut findet, regelmäßig den Arbeitsplatz zu wechseln.

Wenn man als Personalerin regelmäßig vor einem Stapel neuer Bewerbungen sitzt und nur einige davon für ein Vorstellungsgespräch auswählen kann, muss man ein System entwickeln um schnell „aussortieren“ zu können. Man lernt schnell, auf gewisse Punkte im Lebenslauf zu achten, allen voran natürlich die Aufbereitung der Unterlagen, Rechtschreibfehler etc. Ein weiterer Punkt ist die Anzahl und Dauer der vergangenen Jobs (natürlich auch abhängig vom Alter des Bewerbers). Ist die Anzahl zu hoch, wird die Bewerbung schnell mal mit dem Argument „So viele Jobwechsel in der Vergangenheit, der/die kann sich anscheinend nicht festlegen“ auf den nein-danke-Stapel verschoben. Was ist die Konsequenz vieler Bewerber? Aus Angst zu viele Jobwechsel im Lebenslauf zu haben bleibt man lieber in einem Job, der einem nicht glücklich macht, aber zumindest im Lebenslauf dann gut aussieht.

Aber was ist so schlimm daran, wenn man öfters mal den Job wechselt, sich für andere Bereiche interessiert, sich weiterentwickelt, vielleicht später mal keinen Bezug mehr zu dem hat was man mal studiert hat? Meine Meinung: gar nichts! Ich finde es sogar gut, wenn man Dinge ausprobiert, selbst wenn man dabei nur feststellt, dass diese doch nichts für einen sind. Denn im Endeffekt ist es doch immer so, dass wir nur die Dinge bereuen, die wir NICHT gemacht haben und nicht die wir gemacht haben. Erst so findet man doch überhaupt erst heraus, wo die eigene Leidenschaft liegt, welche Stärken und Schwächen man hat wo man etwas bewirken kann. Und das wiederum kommt dann auch dem Unternehmen zugute. Denn auf lange Sicht gesehen möchte man doch auch als Arbeitgeber niemanden bezahlen, der nur seine Zeit bis zur Pension absitzt.

PRO TIPP: Solange ihr euren Jobwechsel nachvollziehbar argumentieren könnt, solltet ihr keine Angst haben etwas Neues zu wagen.

Für mich persönlich ist es schwierig längerfristig einer Tätigkeit nachzugehen, in der ich keinen Sinn sehe. Aber auch ich habe früher nach Jobs und Unternehmen gesucht, die sich gut in meinem Lebenslauf machen. Ob ich das jetzt bereue: nein. Ich konnte viel Erfahrungen sammeln und habe viel über mich selbst und die Arbeitswelt gelernt. Ob ich einen einwandfreien Lebenslauf nochmal über meine eigenen Wünsche stellen werde? Sicher nicht. Denn 40 Stunden Lebenszeit pro Woche für einen ungeliebten Job ist mir ein zu hoher Preis den meiner Meinung nach niemand – der die Möglichkeiten hat – bereit sein sollte zu zahlen.

Na, bereit für Veränderung? Wenn ihr Informationen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen benötigt, findet ihr diese hier, oder nutzt unseren Service von Jobweiser!

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40 Stunden Arbeitswoche – ein Auslaufmodell?

In den 70er Jahren wurde in Österreich die 40-Stunden-Arbeitswoche eingeführt. Im 19. Jahrhundert mussten die Menschen noch doppelt soviel arbeiten, bis Mitte des 20. Jahrhundert wurden die Arbeitsstunden dann sukzessiv reduziert. Zuletzt wurden in den 80ern in einigen Kollektivverträgen 38,5 Stunden festgelegt. Seitdem gab es mehr keine Reduzierung der Arbeitszeit, eher im Gegenteil. Entwickelt sich das herkömmliche Arbeitszeitmodell in die falsche Richtung?

Konkret will der Gesetzgeber es möglich machen, die tägliche Höchstarbeitszeit von 10 auf 12 Stunden zu erweitern. Diese höchst umstrittene Arbeitszeitflexibilisierung wird mit dem Wunsch nach mehr Freizeit begründet, also dass man an manchen Tagen bis zu 12 Stunden arbeiten kann und an anderen Tagen dafür mehr Freizeit hat. Fraglich ist, ob sich dieser wohlwollende Gedanke in der Praxis tatsächlich in dieser Form umsetzen lässt. Denn das würde bedeuten, dass Arbeitnehmer immer mitbestimmen können, wann und wie oft sie länger arbeiten. Das dieses Mitbestimmungsrecht in jedem Unternehmen vorhanden ist, ist sehr zweifelhaft.

Eine weitere Frage die in dem Zusammenhang aufkommt ist, ob der Mensch überhaupt 12 Stunden lang produktiv arbeiten kann – Mediziner sagen nein. Menschen können nur eine wenige Stunden lang am Stück konzentriert arbeiten, spätestens ab der zehnten Tagesarbeitsstunde, meistens aber schon ab der siebten bzw. achten Arbeitsstunde, entsteht bei jedem Menschen ein deutlicher Leistungsknick, inklusive erhöhter Unfallgefahr. Experten sind der Ansicht, dass es in Betrieben, die nun den 12-Stunden-Arbeitstag zur Regel machen wollen, zu höherer Fluktuation und vermehrten Krankenständen kommen wird.

Aber was ist denn nun die ideale tägliche Arbeitszeit? Das versuchen derzeit viele herauszufinden. Einige mutige Unternehmen wagen das Experiment der Arbeitszeitkürzung, auch am heimischen Arbeitsmarkt. Ein oberösterreichisches Unternehmen führt nach einer erfolgreichen Testphase ab Oktober 2018 die 30-Stunden-Arbeitswoche ein, und das bei vollem Gehalt für ihre Mitarbeiter. Was ist der Ansporn für das Unternehmen? Ganz einfach:

„Geht’s dem Mitarbeiter gut, geht’s dem Unternehmen gut!“

 

Weiterführende Links zum Thema:

Lücke im Lebenslauf? Antworten beim Vorstellungsgespräch

Ein Zeitraum, in welchem man ohne Beschäftigung war, wird bei der Bewerbung als „Lücke im Lebenslauf“ bezeichnet. Doch wann ist die Lücke schädigend und wie kann man sie rechtfertigen? Hier finden Sie Antworten.

Haben Sie auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, einfach mal aus dem Alltag auszubrechen, alles hinzuschmeißen und sich in neue Abenteuer zu stürzen? Eine lang ersehnte Traumreise antreten, eine neue Sprache lernen oder sich auf den Spuren wie Julia Roberts in „Eat Pray Love“ selbst finden – Gründe gäbe es mit Sicherheit genug. Doch kurz danach kommt meistens die Verunsicherung über die Beschäftigungslücke, die eine solche Auszeit im Lebenslauf hinterlassen würde. Wie kann man das dem künftigen Arbeitgeber erklären? Muss man es ihm überhaupt erklären?

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: die Definition eines „lückenlosen Lebenslaufs“ ist heute etwas relativiert, so wird eine Lücke meist erst als solche gesehen, wenn mindestens sechs Monate zwischen verschiedenen Jobs vergangen sind. Kürzere Lücken lassen sich einfach und schnell erklären: die vier Monate nach Studienabschluss, als man intensiv auf Jobsuche war oder die fünf Wochen zwischen zwei Jobs, die für Wohnungssuche und Umzug genutzt wurden.

Wenn Sie also nur die Angst vor der Lücke daran hindert, sich Ihre Träume zu erfüllen, dann seien Sie mutig und machen Sie das Beste daraus! Denn woher wollen Sie denn wissen, ob Ihr künftiger Arbeitgeber nicht vielleicht einen wichtigen Kunden in Spanien hat und Sie somit klar im Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern sind, weil Sie sich während Ihres Zwischenstopps in Barcelona Grundkenntnisse in Spanisch angeeignet haben?

Bei Lücken über mehrere Monate wird wahrscheinlich jeder Recruiter genauer nach den Gründen fragen. Die einzige Regel die es hier zu beachten gibt, ist Folgende: solange die Lücke im Lebenslauf plausibel erklärbar und nachvollziehbar ist, wird sie nicht zum Problem. Zudem soll kein Unternehmen den Eindruck gewinnen, dass Sie faul sind. Klar, wenn Sie über ein halbes Jahr lang „Extreme Couching“ praktiziert haben, könnten Sie bei einer Frage nach den Tätigkeiten in dieser Zeit eventuell ins Stottern kommen. Machmal benötigt man jedoch eine Auszeit, die man für die eigene Selbstfindung nutzen kann. Nichts desto trotz raten wir Ihnen davon ab, das als Grund beim Vorstellungsgespräch zu nennen.

 

Vielleicht haben Sie sich eine allgemeine Auszeit genommen, waren auf Reisen, um Ihren Horizont zu erweitern und Erfahrungen in anderen Kulturen zu sammeln oder mussten aus gesundheitlichen/familiären Gründen eine Auszeit nehmen.

 

Generell gilt: Sie sollten sich vor keiner Person rechtfertigen. Unternehmen dürfen Sie theoretisch auch nicht nach Ihrem Gesundheitszustand oder körperlichen Beeinträchtigungen fragen. Sollten Sie dennoch aufgrund Ihrer Lücke danach gefragt werden, konzentrieren Sie sich bei der Antwort auf Ihre Arbeitsmotivation, über die Sie zum jetzigen Zeitpunkt verfügen! Schließlich konnten Sie Ihre Auszeit nutzen, um Energie zu tanken und sind nun bereit, wieder in die Arbeitswelt einzutreten.

 

Wenn Sie Informationen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen benötigen, finden Sie diese hier, Lebenslaufvorlagen finden Sie hier oder nutzen Sie unser Service von Jobweiser!

Hier können Sie sich alle Tipps zum Thema Jobsuche in einem Videotraining auf video2brain oder LinkedIn Learning ansehen!

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bekommen Sie hier oder hier!

 

Fit am Schreibtisch: mit diesen Übungen bleiben Sie entspannt!

Wir tun unserem Körper nichts Gutes, wenn wir täglich mehrere Stunden vor einem Computer sitzen.

Um dabei nicht Gefahr zu laufen, Kreuzschmerzen oder sogar Übergewicht zu bekommen, gibt es hier ein paar einfache Tipps zur Bürofitness. Zudem können Sie Ihre Pausen sinnvoll nutzen und etwas für Ihr Wohlbefinden tun. Motivieren Sie auch Ihre Kollegen, mitzumachen! Wenn Ihre Kollegen auch partizipieren ist die Wahrscheinlichkeit höher, diese Übungen regelmäßig auszuführen. Also nichts wie los und viel Spass bei den Übungen!

Quelle: https://www.northwestpharmacy.com/healthperch/desk-stretches/

Kollege Vierbeiner: Hunde im Büro senken den Stresslevel

Verschiedenen Studien zufolge kann man den Anstieg von psychischen Erkrankungen, z.B. Burn-Out, im Arbeitsleben mithilfe von Hunden am Arbeitsplatz entgegenwirken. Denn Hunde wirken sich positiv auf den Menschen aus, das Wohlbefinden steigt und gleichzeitig sinkt der Stresslevel.

Klar muss es im Vorhinein Regeln geben, z.B. wo sich die Tiere während des Arbeitstages aufhalten und welche und wie viele überhaupt erlaubt sind. Zudem muss natürlich abgeklärt werden, ob es Personen im Büro gibt, die Angst vor Hunden haben oder sogar allergisch auf Hunde reagieren. Das könnte ein Grund sein, warum keine Tiere im Büro möglich sind. Die Hunde müssen selbstverständlich auch sozialisiert sein, denn andauerndes Bellen führt auf Dauer sicher nicht zu weniger Stress.

Unterbrechungen durch den Hund machen aber gar nichts – im Gegenteil sind sie sogar erwünscht!

Denn genau das führt ja dazu, dass der Stress sinkt. Studien zeigen, dass kleinere Unterbrechungen die Produktivität steigern und die Konzentration wiederbeleben. Darum sind bei der Arbeit auch Pausen so wichtig. Ein Bürohund ist somit eine positive und angenehme Abwechslung. Außerdem regt der Umgang mit Hunden beim Menschen – ähnlich wie bei Babys – die Produktion des Glückshormons Oxytocin an. Das hat zur Wirkung, dass wir zufriedener und ruhiger werden. Generell haben Beschäftigte natürlich keinen Rechtsanspruch, ihr Haustier mit zur Arbeit zu bringen. Erlaubt der Arbeitgeber, dass die Hunde mitkommen, tragen die Halter die Verantwortung für ihr Tier. Wenn also alle Voraussetzungen – sowohl für Mensch als auch für Tier – erfüllt sind, sollten sich Arbeitgeber also durchaus überlegen, künftig neben ihren Mitarbeitern auch deren vierbeinige Begleiter willkommen zu heißen. Und mal ehrlich: es gibt schlechtere Arten seine Mittagspause zu verbringen, als mit dem Bürohund (egal ob es der eigene oder der des Kollegen/der Kollegin ist) Gassi zu gehen, oder?

 

Das Thema Burn-Out haben wir übrigens in einem unserer letzten Artikeln behandelt: Arbeiten bis zum Umfallen, oder: Burn Out

Brainfood für die Arbeit um Leistungstief zu überwinden

Damit wir im Arbeitsalltag leistungsfähig und voll konzentriert sind muss unser Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Unser Nährstoffspeicher sollte also permanent aufgefüllt sein, um richtig denken und arbeiten zu können. Die Begriffe „Brainfood“ oder „Superfood“ haben sich für Nahrungsmittel durchgesetzt, die neben Sättigung auch positive Effekte für unsere Gehirnleistung bringen.

Den Zusammenhang zwischen Ernährung, Leistungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und Denkfähigkeit haben Studien längst belegt. 15 % des tagtäglichen Energieumsatzes werden allein durch das Gehirn erzielt. Kohlenhydrate sind in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Kleine Zwischenmahlzeiten helfen dabei, konzentriert und wach zu bleiben.

Allerdings sollte man von Schokoriegeln und Süßigkeiten die Finger lassen, denn die bewirken genau das Gegenteil. Besser geeignet sind Obst und Gemüse, Nüsse, Naturjoghurt oder auch Müsliriegel. Sie werden gerne als Brainfood, also Futter fürs Gehirn bezeichnet. Aufs Mittagessen sollte trotzdem nicht verzichtet werden: zum einen deswegen, weil man mal kurz vom Arbeitsplatz wegkommt und zum anderen weil der Körper nach ein paar Stunden Arbeit seine Energiespeicher wieder auffüllen muss. Viele Kantinen bieten leider noch immer viel zu fettige und unausgewogene Gerichte an, und auch wenn die Pizzeria um die Ecke die leckerste Salami-Pizza überhaupt anbietet liegt diese dann schlussendlich nur schwer im Magen. Besser ist es, sich zu Hause ein gesundes Essen vorzubereiten und mitzunehmen. Wer sich jetzt denkt „Dafür hab ich keine Zeit“ der sei eines besseren belehrt, denn viele gesunde Büro-Rezepte, wie z.B. der Wassermelonen- oder Champignonsalat, sind innerhalb weniger Minuten fertig vorbereitet!

 

Neben einer ausgewogenen Ernährung spielt natürlich auch Bewegung eine wichtige Rolle, um im Arbeitsalltag fit zu bleiben. Sehen Sie sich dazu auch diese Übungen an!

Sind 30 Stunden pro Woche genug?

In den letzten Jahren wird immer häufiger über eine Reduzierung der Normalarbeitszeit diskutiert. Derzeit liegt diese in Österreich bei 40 bzw. 38,5 Stunden in der Woche. Viele Arbeitnehmer/innen und auch Unternehmen plädieren allerdings für eine 30-Stunden-Woche.

 

Die Befürworter dieser Idee sind der Ansicht, dass die Arbeitsergebnisse oder die Produktivität an einer eingeschränkten Stundenzahl nicht leiden würden. Ganz im Gegenteil: Mit weniger Zeit wird viel fokussierter und konzentrierter gearbeitet, um die Zeit möglichst gut zu nutzen. Das Facebook-Surfen zwischendurch oder der schnelle Einkaufstrip auf Amazon sollen dann Geschichte sein, dafür gewinnt man als Arbeitnehmer/in aber auch zehn Stunden an Freizeit.

Vor allem die skandinavischen Länder sind Vorreiter beim Testen dieser „Experimente“. Hier haben wir einen Artikel über den Pilotversuch der 30-Stunden-Woche in einem schwedischen Altenheim: Sechs-Stunden-Arbeitstag in Schweden: Besser, gesünder, glücklicher

Es gibt es aber auch viele Kritiker der 30-Stunden-Woche: Vor allem Interessensvertreter der Unternehmen sind gegen eine Arbeitszeitverkürzung. Ihre Argumentation nach müsse die Arbeitszeit nicht kürzer, sondern vielmehr flexibler gestaltet werden, um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessern zu können. Kürzere Arbeitszeiten hingegen würden die Industrie aus Österreich vertreiben und in weiterer Folge den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze bedeuten. Dementsprechend gering sind die bisher erzielten Erfolge.

Trotzdem gibt es aber auch am heimischen Markt experimentierfreudige Unternehmer die aus alten Strukturen ausbrechen möchten. Paradebeispiel dafür ist der Grazer Unternehmer Daniel Kofler. Er führte in seinem Startup-Unternehmen Bike Citizens die 4-Tage-Woche ein, um seinen Mitarbeitern mehr Zeit für Freizeitaktivitäten zu gewähren. Die Hintergründe dazu, seine Motivation und was er sonst noch für die Zukunft geplant hat können Sie in einem seiner ersten Interviews nachlesen: Die vier Tage Woche bei Bike Citizens

Die besten Lokale in Graz für den Feierabend

Mal wieder Stress im Büro und keine Zeit für den obligatorischen Kaffeeklatsch mit der Lieblingskollegin zwischendurch? Wie wär’s dann mal wieder mit einem gemütlichen after work – Treffen? Dabei kann man mal ungezwungen über die Arbeit sprechen und so ein Treffen mit den Kolleginnen und Kollegen außerhalb der Firma fördert nachweislich den Teamgeist.

Die User von TripAdvisor entscheiden jedes Jahr, welche Restaurants unter die Top Ten des jeweiligen Landes kommen. Letztes Jahr schafften es sogar zwei Grazer Lokale in dieses Ranking, nämlich das Schlossberg Restaurant und das El Gaucho. Nicht nur Essen und Getränke sind vorzüglich, auch die Atmosphäre dort ist ideal – und das ist immerhin das Wichtigste für einen richtigen Feierabend-Ausklang! Die Grazer „Futter“-Redaktion hat zudem noch ein paar Geheimtipps für zusammengefasst, vielleicht führt Sie der ein oder andere Abend mal dorthin: Coole Grazer Lokale die fast keiner kennt

 

Warum dem Feierabend-Drink nichts entgegensteht, können Sie außerdem hier nachlesen.

Home Office – Segen oder Fluch?

Was bei uns in Österreich noch eher die Ausnahme ist zeigt sich in anderen Ländern, z.B. den Niederlanden, schon seit längerer Zeit als gelebte Praxis. Home Office – das bedeutet, von zu Hause aus zu arbeiten. Hört sich im ersten Moment toll an, aber wie bei allen Dingen im Leben gibt es natürlich auch hier Nachteile. Wir haben für Sie einen Überblick über die wichtigsten Facts gemacht:

PRO Home Office:

  • Keine Anfahrtszeiten: Sprit und Zeit werden also eingespart.
  • Das Büro zu Hause: kein Make-up, kein Businessoutfit. Und Ihre Telefonkunden und Mail-Konversationen wird’s wahrscheinlich kaum stören, wenn Sie auch noch um 14 Uhr in der Jogginghose rumlaufen 😉
  • Konzentration: keine nervigen Kollegen die andauernd was wollen und vor allem kein Chef – Sie können sich voll und ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren.
  • Sie können Pakete annehmen: ein netter Vorteil, denn nichts ist lästiger als jedes Mal zur Post laufen zu müssen um die Online-Bestellung abholen zu müssen.

CONTRA Home Office:

  • Alleine daheim: anfangs sicher eine schöne Abwechslung, doch auf Dauer wird es sicher langweilig, wenn der Austausch mit den Kollegen fehlt.
  • Ablenkung garantiert: so wie man im Büro abgelenkt wird, passiert das sicher auch zu Hause – sei es vom Wäscheberg im Badezimmer oder anderen privaten Dingen, auf die man im Büro sonst keinen Gedanken verschwendet.
  • Mittagsmenü selber kochen? Die sonstige Mittagspause im Restaurant nebenan, wo neuester Klatsch & Tratsch unter den Kollegen ausgetauscht wird fällt leider aus. Mal schauen was der Kühlschrank daheim hergibt.

So verlockend sich Home Office auch anhören mag, sollten sich die Tage zu Hause und im Büro doch die Waage halten. Hin und wieder ein Tag Home Office ist sicher eine willkommene Abwechslung, aber zu viel davon wird langweilig und man verliert den Anschluss im Unternehmen.

 

Beachten Sie also folgende Tipps, wenn Sie sich für die Variante entscheiden, von zu Hause aus zu arbeiten:

  • Nehmen Sie sich vor, an fixen Zeiten zu arbeiten, idealer Weise gleich nach dem Aufstehen.
  • Machen Sie sich frisch und kleiden Sie sich! Sie müssen natürlich nicht im ungemütlichen Business-Outfit am Küchentisch sitzen, aber es sollte auch eine optische Trennung von Arbeit und Freizeit stattfinden.
  • Richten Sie sich einen Platz ein, an dem Sie ungestört arbeiten können. Ihr Arbeitsplatz sollte als solcher erkennbar sein.
  • Wenn Sie akustisch nicht abgelenkt werden wollen, verwenden Sie Kopfhörer und hören Musik, einen Radiosender oder vielleicht auch Naturgeräusche.  Wenn das auch eine Ablenkung darstellt, gibt es ausgezeichnete „Noise-Cancelling“ Kopfhörer, die im Nu alle Hintergrundgeräusche verschwinden lassen und Sie in angenehme Stille hüllen.
  • Bleiben Sin in Kontakt mit Ihren Kollegen und Kolleginnen. Nutzen Sie die Tools, die Ihr Unternehmen zur Verfügung stellt, wie Telefon, E-Mails sowie Online-Telefonie und Chat-Programme wie Skype.

 

Work-Life-Balance, ein Mythos?

Schon lange ist die Generation Y in aller Munde, vor allem in der Arbeitswelt. Diese Generation (geboren zwischen 1980 und 1999) stellt ganz andere Ansprüche an die Arbeitswelt und künftige Jobs als ihre Vorgänger. Eines der wichtigsten Aspekte dabei ist die Vereinbarkeit bzw. der Ausgleich von Privatem und Berufsleben, die sogenannte „Work-Life-Balance“. Flexibilität und Erfahrungen sammeln, das ist es was die Generation Y verlangt. Oder?

Tatsächlich haben es Berufseinsteiger heutzutage schwerer, fixe Jobs zu ergattern. Leihpositionen, befristete Verträge und unter- oder sogar unbezahlte Praktika sind mittlerweile gang und gäbe. Doch will das die Generation Y wirklich? Experten sagen NEIN. Das Problem ist, Arbeitgeber verlangen oft ein Maximum an Flexibilität bei gleichzeitigem Minimum an Sicherheit. Doch auch die junge Generation sehnt sich nach Sicherheit, tatsächlich ist der unbefristete Job oft das Ziel. Der Unterschied zu früheren Generationen liegt eher daran, dass junge Mitarbeiter*innen heute viel mehr nach dem Sinn in der Arbeit suchen. Also nach einer Arbeit, die sie gewissermaßen erfüllt und bei dir nicht das hohe Gehalt und der tolle Firmenwagen im Vordergrund stehen. Vielleicht hat die Generation Y andere Erwartungen an die Arbeitswelt als frühere Generationen, ob der Ausdruck „Work-Life-Balance“ der richtige dafür ist oder schon wieder überholt ist sei aber dahingestellt.

Der Better Life Index der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD) hat u.a. den Indikator der Work-Life-Balance verschiedener Länder miteinander verglichen. Eines gleich vorweggenommen: Österreich schneidet bei der Bewertung der Lebensqualität im Vergleich zu anderen Ländern im Index gut ab.