Arbeitslos ist nicht gleich Arbeitslos (Teil 2)
27 Apr 2018

Arbeitslos ist nicht gleich Arbeitslos (Teil 2)

  Ein paar Fakten und Zahlen zum

27 Apr 2018

 

Ein paar Fakten und Zahlen zum Thema Arbeitslosigkeit in der EU und speziell Österreich haben wir für euch in diesem Artikel zusammen gefasst.

Was genau mit Arbeitslosigkeit überhaupt gemeint ist, konnten wir im ersten Teil dieser Serie hoffentlich für euch aufklären. Im EU-Vergleich liegt Österreich mit der Arbeitslosenquote unter dem Durchschnitt. Das bedeutet, Österreich zählt zu den Ländern mit der niedrigsten Arbeitslosenquote, verglichen mit anderen EU-Staaten. Die niedrigsten Arbeitslosenquote (gemessen im Februar 2018) konnte Tschechien verzeichnen (2.4%), gefolgt von Deutschland und Malta (beide 3.5%). Die meisten Arbeitslosen EU-weit gibt es in Griechenland (rund 21%) und Spanien (16%).

Jugendarbeitslosigkeit

Ein großes Problem in vielen Ländern ist nach wie vor die Jugendarbeitslosigkeit. Im Februar 2018 waren 3.589 Millionen junge Menschen unter 25 Jahren innerhalb der europäischen Union arbeitslos. Am höchsten ist die Jugendarbeitslosigkeit wieder in jenen EU-Staaten, die am schwersten von der Wirtschaftskrise betroffen waren und sind – vor allem Griechenland und Spanien. Einer Eurostat-Erhebung zufolge sind die Hälfte aller arbeitslosen 20-34 Jährigen EU-Bürger bereit, für einen Job in ein anderes Land innerhalb der EU zu ziehen. Rund 21% sind generell bereit für einen Job umzuziehen, allerdings nur im eigenen Land. 12% ziehen in Betracht das Heimatland für einen Arbeitsplatz zu verlassen (innerhalb der EU) und 17% können sich sogar vorstellen, außerhalb der europäischen Union einen Job anzunehmen. Der Wille, für die Arbeit in ein anderes Land zu ziehen hängt sehr stark mit dem Ausbildungsniveau der jungen Menschen zusammen. Junge Menschen mit einem höheren Ausbildungsniveau sind tendenziell eher dazu geneigt das Land zu verlassen als junge Menschen mit mittlerem bzw. niedrigerem Ausbildungsniveau.

Verdienst

Wer nicht nur in einem anderen EU-Land arbeiten, sondern dabei auch gut verdienen möchte, dem ist Dänemark besonders zu empfehlen. Dort ist der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im EU-Vergleich am höchsten, gefolgt von Luxemburg, Irland und Schweden. Schlusslicht – also dort wo man am wenigsten verdient – bildet Bulgarien, hinter Rumänien, Litatuen und Ungarn. Österreich liegt im oberen Mittelfeld, knapp über dem EU-Gesamtdurchschnitt.

 

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