Applying for a job – Bewerben auf Englisch leicht gemacht
31 Aug 2018

Applying for a job – Bewerben auf Englisch leicht gemacht

Wenn ihr Arbeitserfahrung im Ausland sammeln wollt,

31 Aug 2018

Wenn ihr Arbeitserfahrung im Ausland sammeln wollt, kommt ihr wahrscheinlich nicht drum herum, eine englischsprachige Bewerbung zu verfassen. Je nach Aufgabenprofil verlangen sogar inländische, dafür im Ausland tätige Unternehmen einen englischen Lebenslauf. Wir haben für euch zusammen gefasst, auf welche Unterschiede ihr dabei achten solltet.

Begrifflichkeiten

Der englische Lebenslauf wird als Curriculum Vitae (abgekürzt: CV) bezeichnet. Wird die Bewerbung hingegen nach Nordamerika verschickt, handelt es sich um ein Résumé. Der Cover Letter soll – wie beim deutschen Anschreiben bzw. Bewerbungsschreiben – das Unternehmen von den Fähigkeiten und der Eignung des Bewerbers für die ausgeschriebene Position überzeugen.

Inhalte

Im deutschen Raum ist es üblich, sich mit einer gesammelten Bewerbungsmappe beim Unternehmen zu bewerben. Darin sind ein Deckblatt, Anschreiben, Lenbenslauf, eventuell Motivationsschreiben sowie diverse Zeugnisse und Zertifikate vorhanden. Im Englischen besteht die Bewerbung lediglich aus Anschreiben und dem Lebenslauf. Andere Unterlagen werden nur beigelegt, wenn sie explizit verlangt werden. Sowohl im deutschen als auch im englischen Raum ist es üblich, die Bewerbung per Mail zu versenden.

Persönliche Daten

Bei den persönlichen Daten gibt es einen großen Unterschied. Im deutschen Raum werden Foto und Geburtsdatum vorausgesetzt, selbst persönliche Angaben wie Familienstand, Religion etc. oft noch von Bewerber*innen angegeben. Im englischen Raum gibt man nur wenige persönliche Informationen preis, auf Fotos und Unterschrift verzichtet man komplett. Oftmals werden sogar komplett anonymisierte Bewerbungen übermittelt, also auch ohne Hinweis auf das Geschlecht. Damit soll mehr Objektivität garantiert werden, Diskriminierung z.B. aufgrund der Religion, des Geschlechts oder des Alters wird dadurch minimiert.

Referenzen

Die Angabe von Referenzen, also Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengearbeitet hat, ist bei uns keine Pflicht, kann aber zu Pluspunkten verhelfen. In den USA und Kanada hingegen ist die Angabe von mindestens zwei Referenzen Pflicht. Da sie eine große Rolle im Bewerbungsprozess spielen, sollten die Referenzen deine Eignung belegen können. Außerdem müssen die Angaben zum Referenzgeber vollständig sein, damit er für weitere Fragen kontaktiert werden kann.

Aufbau

Der englische Lebenslauf strikt achronologisch. Das bedeutet, dass die aktuelle Beschäftigung ganz oben zu finden ist, während die Ausbildung erst am Ende erwähnt wird. Diese Aufbauweise ist mittlerweile auch im deutschen Raum üblich, obwohl wir hinslichtlich der Gestaltung mehr Spielraum haben.

 

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